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Christine Colin

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Christine Colin

Les parcelles

siehe die Werke
From 10/12/2021to 11/06/2022
Diese Texte sind nur auf Französisch, wir bitten um Entschuldigung.Christine Colin lebt und arbeitet im Elsass.  Das Studium an der Universität Marc Bloch in Strassburg (1994-1998) schliesst sie mit einem Master in bildender Kunst ab. Als multidisziplinäre Künstlerin (Zeichnung, Grafik, Malerei und grafisches Design) bearbeitet sie seit einigen Jahren das Thema Wurzeln unter dem Titel  « Landschaften unter der Erde », ebenso das Thema « Weinberg ».
Den Ausgangspunkt ihrer Arbeit bildet die Darstellung des Unsichtbaren, die verborgene Seite des Lebens, ohne welche die Sichtbare nicht existieren könnte; die versteckte Seite, von der manche denken, sie sei unerreichbar.
Sie schreibt: « die Wurzel gehört zum Menschen wie der Geist zum Körper ». Das Thema ist das Pflanzliche, aber die Beziehung zum Menschen ist dennoch allgegenwärtig, in der Form ebenso wie im symbolischen Sinn.
In ihren Gemälden und Zeichnungen bleibt sie diesem Thema treu, indem sie mit dem Weingarten eine neue Perspektive eröffnet. Es sind diese kleinen anthropomorphen Bäume, die langsam dem ähneln, der sie beschneidet, bzw. auch umgekehrt !
Christine Colins Arbeit ist eine immerwährende Befragung  der Landschaft, die mal durch eine gerade und abstrakte Horizontlinie, mal durch einen Fleck, der an einen Berg erinnert, angedeutet wird - aber immer auf poetische Weise.
« Das, was wir nicht sehen, ist immens » schreibt sie. Die Perspektiven dienen dem Ausdruck, Standpunkte und Fluchtlinien variieren.
Die aufeinanderfolgenden Perioden von Ausgangssperren haben für viele von uns und für zahlreiche Künstler/Innen die allgemeine Situation völlig verändert. Christine Colin entschied sich dafür, sich auf sich selbst zurückzuziehen und ihr Leben, wie ihre Arbeit, in völliger Abgeschiedenheit zu verbringen. Sechs Monate dauert zuerst dieses Zurückziehen, dieses Annähern zu sich selbst. Die ihr so wichtige Natur bleibt jenseits der Fenster und der Mauern und wird nun in eine andere Natur verwandelt,  ohne Zweifel schweigsam, still, aber genauso lebendig im Inneren.
Ihre Arbeit nimmt eine andere Form an, ist plastischer, grafischer, monotypischer, aber immer noch : Linien, leere und gefüllte Stellen, Striche, Schatten, Spuren. Die Themen kommen oft aus ihrem … Mülleimer und ihren Regalen: Verpackungskartons, Baukästen , Abdrücke von weggeworfenen Objekten ; alles spornt ihre Fantasie und Kreativität an! Ein künstlerisches Recycling!
Gerne nennt sie einige Freunde und Freundinnen, die mit ihr zusammen ausgestellt haben : Christine Valcke, Daniel Humair, Jean-Marc Scanreigh, beispielsweise.
Seit Mitte der Neunziger Jahre hat Christine Colin  ihre Arbeit in zahlreichen Gruppen- oder Einzelausstellungen weltweit gezeigt, in London, Belfast, Helsinki, Tromsoe (Norwegen), Genf, Brüssel, Basel, aber auch in Frankreich (Bordeaux, Strassburg, Paris, Kolmar, usw.)
Wir hoffen, dass Sie, genau wie wir, Spass daran finden werden, die schöne Arbeit dieser Künstlerin zu entdecken !


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