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Der Schweizer Maler Camille Graeser wurde 1892 in Carouge geboren. Mit Max Bill, Verena Loewensberg und Richard Paul Lohse zählt er zu den wichtigsten Vertretern der Züricher Konkreten Kunst.
1913 studiert er an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart und wird 1915 - wie insbesondere auch
Biographie de Camille Graeser
Der Schweizer Maler Camille Graeser wurde 1892 in Carouge geboren. Mit Max Bill, Verena Loewensberg und Richard Paul Lohse zählt er zu den wichtigsten Vertretern der Züricher Konkreten Kunst.
1913 studiert er an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart und wird 1915 - wie insbesondere auch Baumeister und Schlemmer - Schüler von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie. IIn der Folge wird er Innenarchitekt in Berlin und lässt sich später in Stuttgart nieder. Gleichzeitig beginnt er mit der Malerei, die sich zum Kubofuturismus hin entwickelt.
In Berlin lernt er Herwarth Walden kennen, stellt im « Sturm » aus und zeigt 1918 seine erste Einzelausstellung in Stuttgart.
Ab 1922 werden seine Werke ungegenständlich, die geometrischen Formen lassen sich mit den zu gleicher Zeit von Walter Dexel oder Willi Baumeister geschaffenen Arbeiten vergleichen.
Nach einer Begegnung mit Mies Van der Rohe gestaltet er die Innenausstattung einer der Wohnungen in dessen Haus.
1933 verlässt Graeser Deutschland und muss sämtliche Gemälde zurücklassen.Nur einige Zeichnungen bleiben erhalten, ebenso wie ein paar fotografische Dokumente.
Er lässt sich in Zürich nieder, wo die Malerei andere Aktivitäten in den Hintergrund drängt.
1937 tritt er dem Verein « Allianz » bei und seine Kunst wird abstrakter mit Tendenz zu geometrischen Formen. Nun gehört er zum schweizer avantgardistischen Kunstmilieu. Sein vielseitiges Schaffen lässt sich in verschiedenen Perioden unterteilen und wird vornehmlich in der Schweiz ausgestellt.
Camille Graeser verstarb 1980 in Zürich.




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Werkverzeichnisse
Werkverzeichnisse
* « Camille Graeser - Zeichnungen », Werkverzeichnis, D. Schwarz et Camille-Graeser-Stiftung, Offizin Verlag, Zurich, 1986 * « Camille Graeser - Druckgraphik und Multiples », Werkverzeichnis, S. Paradowski et Camille-Graeser-Stiftung, Offizin Verlag, Zurich, 1990 * « Camille Graeser - Bilder, Reliefs und Plastiken », Werkverzeichnis, R. Koella et Camille-Graeser-Stiftung, Offizin Verlag, Zurich, 1995 WerkverzeichnisseBibliografische Spuren
Lektüre über den Künstler :
* « Camille Graeser, Hans Neuburg », catalogue d'exposition, Gimpel & Hanover Galerie, Zürich, 1968* « Camille Graeser. Design », R. Koella, catalogue d'exposition, Kestner-Museum, Hannovre, Wienand Verlag, Köln, 2002
* « Camille Graeser, vom Entwurf zum Bild », R. W. Gasssen, V. Hausdorff, catalogue d'exposition, Wienand Verlag, Köln, 2009
* « Camille Graeser und die Musik », F. Czolbe et autres, Camille-Graeser-Stiftung, Wienand Verlag, Köln, 2015
Website :
http://www.camille-graeser-stiftung.ch.kant.netboot.ch/site/StiftungStempel :
Kein stempel realisiert.Kunstbewegung
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+ NICHT BILDLICHE KUNST / 1942-1975 / Jean Bertholle, André Beaudin, Jeannie Dumesnil, Hanna Ben-Dov, Elvire Jan, Charles Lapicque, usw.
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