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Wassily Kandinsky

"Die Kunst ist eine Macht, dessen Ziel es sein muss, den menschlichen Geist auszubauen und zu verbessern."

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Biographievermerke

Wassily Kandinsky, der aus einer wohlhabenden und kultivierten Familie stammt, wurde 1866 in Moskau geboren. Er studiert Recht und Wirtschaft an der Universität von Moskau, bevor er das Atelier von Anton Azbé integriert und dann im Jahre 1866 der Akademie der Schönen Künste von München beitritt. Seine erste Einzelausstellung findet 1903 statt. Wassily Kandinsky ist 1901 Mitbegründer der Gruppe „Die Phalanx“, der neuen Verbindung Münchener Künstler (1909-1911) und des „Blauen Reiters“ (1911 bis 1914, zusammen mit Franz Marc und deutschen Expressionisten). Von 1902 bis 1915 lebt er mit der Malerin Gabriele Münter zusammen. Bis 1909 malt Kandinsky Landschaften nach der Natur, Ansichten von Moskau und schafft Holzschnitte. Seine ersten Werke sind naturalistischen Wesens, seine unterschiedlichen Reisen nach Europa und ein Aufenthalt in Paris von 1906 bis 1907 lassen ihn andere Wege, z. B durch Cézanne, Matisse und Picasso kennen lernen. Von 1909 an, bearbeitet der Künstler die Farbe wegen ihrer machtvollen, eigenen Ausdrucksweise, er lässt das Objekt von der Leinwand verschwinden. Im Jahre 1910 schafft er sein erstes „abstraktes Aquarell“, dann, im folgenden Jahr, seine ersten abstrakten Leinwände. Von da an wird er zu einem der großen Initiatoren und Theoretiker der Abstraktion; Er analysiert die Formen, die die Farbe der Natur entliehen hat. Er kehrt 1914 nach Moskau zurück und wird, nachdem die Oktoberrevolution vorbei ist, Mitglied der „Section des Arts plastiques du Commissariat du peuple à l’instruction“, unterrichtet Kunst in den „freien Ateliers“ (Svomas) und leitet dann schließlich das Inkhouk und das Museum der malerischen Kultur (1920-1921). Da Meinungsverschiedenheiten mit den Konstruktivisten bestehen, unterrichtet Kandinsky 1922 im Bauhaus. Das Bauhaus hätte in Kandinskys Augen sein utopisches Projekt, des Wideraufbaus einer Welt im Zeichen der Spiritualität, ermöglichen können. Von 1922 an, erklärt Kandinsky, in das Innere der Form eindringen zu wollen, nicht mehr der Natur zu entleihen, und „die äußerliche Wahrnehmung eines Objektes darzustellen, sondern seine konstruktiven Elemente und die Gesetze seiner Spannung.“. Kandinsky führt einen „lyrischen Geometrismus“ in seine Werke, in dem die Zeichen zu Symbolen werden. 1924 ist er Mitbegründer der „Blauen Vier“. 1933 wandert er nach Paris aus, nachdem die Nazis an die Macht gelangt waren, und erhält die französische Staatsbürgerschaft im Jahre 1939. Seine Leinwände werden 1937 aus den deutschen Museen abgezogen. Wassily Kandinsky, Vater der Abstraktion und Verkünder des abstrakten Expressionismus’, starb 1944 in Neuilly-sur-Seine.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
*« Kandinsky, das graphische Werk », H. K. Roethel, DuMont Schauberg Verlag, Cologne, 1970 *« Kandinsky, C. R. of the oil paintings 1900-1915 et 1916-1944, 2 Vol., H. K. Rorthel et J. K. Benjamin, Sotheby’s Publications, 1982-1983 *« Kandinsky, watercolours, 1900-1921 et 1922-1944, 2 Vol., Barnett et V. Endicott, Sotheby’s Publications (Londres) et Ed. Electra (Milan), 1991-1992 Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Kandinsky, Bauhaus de Dessau 1927-1933 » W. Haftmann, Maeght, Paris 1965
  • « Oeuvres de Kandinsky », C. Derouet et J. Boissel, Centre G. Pompidou, 1984
  • « Regards sur le passé et autres textes », Jean-Paul Bouillon, Ed. Hermann, 1990
  • « Kandinsky, philosophie de l’abstraction », P. Sers, Ed. Skira, Paris, 1995
  • « Kandinsky - Rétrospective », cat., Ed. Fondation Maeght, 2001
  • « Kandinsky. Sa vie », B. Hermann, Ed. Hazan, 2009
  • « Comprendre Kandinsky », P. Sers, coll. Archigraphy, Ed. Infolio, 2009
  • « Kandinsky », collectif, cat., Ed. Centre G. Pompidou, Paris, 2009
  • « La Bande du Bauhaus. Six maîtres du modernisme », N. Fox Weber, Ed. Fayard, 2015
  • « Kandinsky - Les années parisiennes », collectif, cat., Ed. Musée de Grenoble, 2016
Lektüre von dem Künstler :
  • « Du spirituel dans l’art et ... », coll. folio-essais, Ed. Denoël, 1989
  • « Les écrits russes de K. (1901-1911) », O. Medvedkova, Les Presses du Réel, 2014
Website :
www.artcyclopedia.com/kandinsky.html

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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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