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René Char

"In unserer Finsternis gibt es keinen Platz für die Schönheit. Der ganze Raum gehört der Schönheit."

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Biographievermerke

René Char wurde 1907 in L’Isle sur la Sorgue (Vaucluse, Südfrankreich)geboren. Er verbringt seine Kindheit in den“Nevons“, dem geräumigen Familienbesitz, dessen Bau kurz vor seiner Geburt fertig wurde. Sein Vater, seit 1905 Bürgermeister des Städtchens, stirbt 1918. Er ist Internatsschüler im Gymnasium von Avignon, dann studiert er 1925 an der Handelsschule von Marseille. Als Hüne von Gestalt begeistert er sich für Rugby, liest jedoch die Dichter mit großem Enthusiasmus. 1928 wird sein erster Gedichtband („Cloches sur le coeur“) veröffentlicht, ein Band, der die zwischen 1922 und 1926 verfassten Gedichte enthält, von denen er die meisten Exemplare vernichten wird. Anfang 1929 gründet René Char zusammen mit André Cayatte die Zeitschrift „Meridiens“. Er beginnt regelmäßig zu publizieren. In Paris trifft er Aragon, Breton, Crevel, wird Mitglied der surrealistischen Gruppe und veröffentlicht „Profession de foi du sujet“ in der Zeitschrift „La revolution surrealiste“ (Nr. 12.). Zu der Zeit ist er 22 Jahre alt. Er bleibt jedoch nur vorübergehend in der Gruppe; während dieser Zeit unterschreibt René Char einige Flugblätter und verfasst eine Gedichtsammlung mit P.Eluard und André Breton., 1930 wird er in Paris bei einer Schlägerei mit einem Messerstich an der Leiste verletzt; es geschieht, als die surrealistische Gruppe die Bar „Maldoror“verwüstet. Unter anderen Publikationen erscheint „Artine“ mit einer Radierung von Dali bei den „Editions surréalistes“ (Jose´Corti). Während der deutschen Besatzungszeit nimmt René Char unter dem Decknamen „Capitaine Alexandre“ aktiv am Widerstand teil, „école de douleur et d’espérance“ (Schule des Schmerzes und der Hoffnung). Er leitet die Abteilung „Fallschirmabwurf und –absetzen“ in der Durance , ein Fluß in den Südalpen. Sein Hauptquartier befindet sich in Cerestes (Bas-Alpes). Die berühmten „Feuillets d’Hypnos“ (1946) sind Aufarbeitung der Aufzeichnungen, die er im Partisanenkampf gemacht hat. Die Dokumente erhellen aus Dichterhand die grundlegenden Erfahrungen, die für ihn der Kampf im Untergrund bedeutet: Weigerung, während der Besatzung zu publizieren, Anprangerung des Nazismus und der französischen Kollaboration, schmerzhafte Fragestellung über seine Tätigkeit und seine Einsätze. Die Nachkriegszeit wird von René Char sehr pessimistisch eingeschätzt hinsichtlich der französischen und der internationalen politischen Situation. Bis zu seinem Lebensende bleibt er der gleichen Meinung, wovon mehrere seiner Werke Zeugnis ablegen. Mit Albert Camus verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft(Correspondance René Char Albert Camus, Frank Planeille, Ed. Gallimard 2007). In den 50-er, 60-er und 70er Jahren entfaltet er seine volle poetische Reife(„Les matinaux“, „La bibliotheque est en feu“, Lettera amorosa“, „Retour Amont“, Recherche de la bas et du sommet“. Die große Vertrautheit mit beiden Verlegern wie PAB (Pierre André Benoit) und GLM (Guy Lévis Mano) soll unterstrichen werden. Bei seinen Veröffentlichungen arbeitet er intensiv mit seinen Malerfreunden: Miro, Matisse, Picasso, Brauner, Braque, Ernst, Villon, Giacometti, Zao Wou Ki, Vieira da Silva u.a. intensiv zusammen. Sein Freund Nicolas de Stael, der an Dekor und Kostümentwürfen für das Ballet „L’abominable homme des Neiges“ arbeitete, machte 14 Holzschnitte für aus „Poéme pulverisé“ entnommene Gedichte. Char widmet sich auch der Zeichnung und der Malerei. Seine erste Veröffentlichung auf diesem Gebiet, eine Radierung, erscheint 1956 in den Vorauszugsgaben von „En trente-trois Morceaux“ im Verlag GLM. Sein zwischen 1956 und 1958 geschaffenes „Carnet d’insomnie“ umfasst 52 Werke auf Papier (Tinte, Gouache, Aquarelle): Etwa zwanzig Werke des Dichters werden in „La nuit talismanique“ (1972) reproduziert. Der Dichter René Char stirbt 1988 in Paris. Das 2003 in L’Isle sur la Sorgue eröffnete „La Maison René Char“ zeigt eine Sammlung von Manuskripten, Zeichnungen, Gemälden und Kunstobjekten aus dem Besitz des Dichters.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Cahier René Char », dir. Par Dominique Fourcade, Ed. L'Herne, 1975
  • « R. Char - Le sel de la splendeur », J.-C. Mathieu, 2 vol., Ed. José Corti, Par
  • « Oeuvres complètes », J. Roudaut, La Pléiade, Ed. Gallimard, 1983, puis 1995
  • « Dans l’atelier du poète », Marie-C. Char, Quarto, Ed. Gallimard, Paris, 1996
  • « Commune présence », préf. Georges Blin, coll.Poésie, Ed. Gallimard, Paris, 1998
  • « L'Eclair au front », Laurent Greilsamer, Ed. Fayard, Paris, 2004
  • « René Char », cat. exposition, Antoine Coron, Ed. BNF et Gallimard, 2007
  • « René Char », D. Fourcade et autres, Les Cahiers de l’Herne, Ed. L’Herne, 2007
  • « René Char dans le miroir des eaux », E. Duperray, Ed. Beauchesne, Paris, 2008
  • « René Char », O. Belin et autres, in La Quinzaine littéraire n°1170, avril 2017
Lektüre von dem Künstler :
  • « Les Feuillets d’Hypnos », Col. Espoir, Ed. Gallimard, 1946 & rééditions
  • « A. Camus & R. Char, Correspondance 1946-1959 », F. Planeille, Ed. Gallimard, 2007
Website :
http://www.maison-renechar.fr/

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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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