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Pierre Tal-Coat

"Die Zeichnung ist langsames Wandern."

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Biographievermerke

Pierre Jacob, der sich 1927 Tal Coat nennt, wurde 1905 in Clohars-Carnoet (Finistère, Frankreich) geboren. Er ist zuerst Lehrling in einer Schmiede, dann Notargehilfe, Former und malt auf Keramik. Sehr früh fängt Tal Coat mit dem Zeichnen an. Von 1924 bis 1926 studiert er Kunst an der „Académie de la Grande Chaumière“ in Paris. 1927 findet seine erste Einzelausstellung in der „Galerie Fabre“ statt. Aus diesem Anlass nimmt er das Pseudonym Tal Coat an („Waldrand“ im Bretonischen). Im selben Jahr lernt er Henri Bénézit kennen, der auch zu seinem Freund werden wird. Während der dreißiger Jahre malt er sehr schlichte gegenständliche Bilder, z. B. Frauenportraits, Selbstbildnisse und Landschaften. Von 1932 bis 1939 gehört er zur Gruppe der „Forces Nouvelles“ („Neue Kräfte“), die sich für eine Rückkehr zur Maltradition in engem Kontakt zur Natur einsetzt. Tal Coat protestiert 1936 durch eine Bildserie „Die Massaker“ gegen den spanischen Bürgerkrieg. 1940 freundet er sich Giacometti an und lernt Balthus, Artaud und Tzara kennen. Gegen 1945 gibt er die figurative Malerei auf und macht informelle Werke, ohne jedoch die enge Beziehung seiner Kunst mit der Natur aufzugeben. Tal Coat begegnet André Masson und dem Dichter Jean du Bouchet, dem er sein Leben lang sehr nach stand und mit dem er zahlreiche Bücher veröffentlicht. Er malt Lichtspuren und Abdrücke: Daraus sind Serien entstanden (Wasserwellen, Zeichen, Vogelschwärme, Herden, usw.) Sein Werk ist vor allem in Frankreich und in der Schweiz in zahlreichen Ausstellungen, in Museen oder in Galerien zu sehen. Trotz finanzieller Schwierigkeiten, die ihn sein Leben lang begleiten, setzt Tal Coat seine Arbeit allein und beharrlich fort. Er starb 1985 in Saint-Pierre-de-Bailleul (Normandie, Frankreich).

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
* « Tal-Coat : Les peintures », Xavier Demolo, accessible en ligne. Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Tal-Coat », Jean Leymarie, Skira, 1992
  • « Portrait de P. Tal Coat », Emmanuel Pernoud, B. Nationale de France, 1999
  • « . . ., l’art de Tal Coat », Henri Maldiney, Deyrolle, 1993
  • « Tal Coat devant l’image », Cat., Musées d’art et d’histoire, Genève, 1997
  • « L'immobilité battante », cat. d'expo., Galerie Vidal-Saint Phalle, Paris 2007
  • « Tal Coat, peintures et dessins 1946 - 1985 », BAM - Beaux-Arts Mons, Belgique, 2011
  • « L'Immobilité battante, Entretiens avec J.-P. Léger », Ed. L'Atelier contemporain, 2017
  • « Tal Coat, », Georges Limbour, préface de Pierre Brullé, Ed. Le Bruit du temps, 2017
  • « Tal Coat, Pierre et front de bois », Jean-Pascal Léger, Ed. Somogy, 2017
  • « Tal Coat, la liberté farouche… », Bruno Ely et autres, Ed. Somogy, 2017
Lektüre von dem Künstler :
  • « Entretien avec P. Tal Coat », Le monologue du peintre, vol. II, Julliard, 1960
  • « Tal Coat, l'atelier ouvert », film de Michel Dieuzaide, 2016
Website :
http://www.artcyclopedia.com/tal-coat.ht

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+ PARISERE SCHULE / 1945-1960 / Sehr zahlreiche Künstler haben zur Schule von Paris gehört.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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