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Pierre Dmitrienko

"Ich suche die menschliche Präsenz, die Aura; Das Gesicht interessiert mich nicht."

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Biographievermerke

Pierre Dmitrienko wurde 1925 in Paris geboren. Seine Mutter war Griechin, sein Vater Russe. Er wuchs mit der Sprache seines Vaters auf. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg studiert er Architektur in der Akademie der Schönen Künste in Paris. Schon 1944 beginnt er Meeresbilder, Portraits und Landschaften zu malen und freundet sich mit jungen Malern (Francois Arnal, Serge Rezvani) an. Er gibt das Architekturstudium auf und lebt von Gelegenheitsarbeiten. In seiner ersten Schaffensperiode wird der junge Künstler teilweise von Albert Gleizes beeinflusst und durch ihn vom Kubismus. Er entdeckt Paul Klee. Im Verlauf der Jahre wirkt er bei vielen Gruppenausstellungen mit. Seine ersten wirklichen Anfänge in der Malerei gehen auf das Jahr 1948 zurück, in dem er zur Gruppe der „Mains éblouis“ (Galerie Maeght) stößt (Rezvani, Jacques Lanzmann, Raymond Mason, Baudinière, Signovert, Thompson), die damals die meisten jungen, abstrakten Pariserkünstler umfasste. Pierre Dmitrienko ist auch in den Pariser Salons („Maisalon“, „Salon des Réalités Nouvelles“ von 1957 an) und bei internationalen Gruppenausstellungen vertreten. Der Künstler erhält eine beeindruckende Anzahl an Auszeichnungen und Preisen. In einer zweiten Schaffensperiode bringt Pierre Dmitrienko in einer großen Themenvielfalt, eine echt romantische Freuden an dem Malgestus zum Ausdruck; er versucht das Licht und das psychologische Ambiente der ihn inspirierenden Orte einzufangen, Landschaften, in denen er lebt und solche, die er im Gedächtnis behalten hat. 1960 erwirbt er eine Radierpresse, auf der mehr als 200 graphische werke entstehen. 1965 fängt er mit der Bildhauerei an. In seiner letzten Periode (von 1962 an) schlägt der von einem absoluten Lyrismus herkommende Künstler in der Gestaltung seiner Kunst einen Weg äußerster Strenge ein. In dieser letzten Phase hat er, um Jacques Busse zu zitieren „seine Pflicht zum Ausdruck gebracht, sein Entsetzen angesichts der Gräueltaten einer Welt zu bezeugen, die er sich von seinem Naturell aus, glücklich gewünscht hätte". Pierre Dmitrienko starb 1974, er war noch nicht mal fünfzig Jahre alt.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Dmitrienko », cat., Palais des Beaux-Arts, Bruxelles, 1968
  • « Tu m'as dit, Pierre ? », Guy Weelen, cat., Galerie Räber, Lucerne, 1969
  • « Peintures, sculptures », Pierre Cabanne, cat., Gal A. Verbeke, Paris, 1975
  • « Dmitrienko, le voyant », Georges Boudaille, in revue L'Oeil n°238, mai 1975
  • « Dmitrienko, Pierre ou Piotr ? », Georges Boudaille, in revue Art Press, déc. 1978
  • « Dmitrienko », M.-C. Volfin et L. Nahmias, Centre Nat. des Arts Plastiques, Paris, 1984
  • « Dmitrienko : Couples », in cat. Galerie Arlette Gimaray, Paris, 1988
  • « Dmitrienko », coll., cat., Musée de Sens et MAM de Troyes, 1997
  • « Dmitrienko », Henry Bussière, cat., Galerie Henry Bussière, Ed. Adamas, 2002
  • « Dmitrienko », J.-C. Marcadé, cat., Galerie Le Minautore, Paris, 2005
Lektüre von dem Künstler :
  • Keine Arbeit oder Katalog bekannt.
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

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Kunstbewegung

+ PARISERE SCHULE / 1945-1960 / Sehr zahlreiche Künstler haben zur Schule von Paris gehört.
+ LYRISCHE KUNST, INFORMELLE KUNST, TACHISMUS / 1950-1960 / Jackson Pollock, Emil Schumacher, usw.
+ NEUE REALITÄTEN / 1946-1956 / Etienne Béothy, Marcelle Cahn, usw.
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Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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