Background Image

Pierre Bonnard

"Dank der Beschäftigung mit der Farblithographie, habe ich sehr viel über die Malerei gelernt."

Pic

Biographievermerke

Pierre Bonnard. Als einer der größten Maler des zwanzigsten Jahrhunderts betrachtet, wurde Pierre Bonnard 1867 in Fontenay-aux-Roses bei Paris geboren. Zunächst studiert er Jura; Gleichzeitig schreibt er sich an der „Academie Julian“ (1887 bis 1889) in Paris ein, 1888 wird er in die „Ècole des Beaux-Arts“ in Paris aufgenommen. Seit Beginn der neunziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts nimmt er regelmäßig am „Salon des Indépendants“, wie auch am „Herbstsalon“ teil. Von 1891 bis 1898 stellt er mit der Gruppe „Nabis“ aus. Zu der Zeit betrachtet man ihn als den „Japanisten“ aller französischen Maler. Bonnard malt, zeichnet seine Formen als Arabesken, dabei bedient er sich einer flachen Farbgebung bar jeglicher Tiefe. Seine erste Einzelausstellung findet 1896 in der Galerie Durand in Paris statt. Bonnard malt Portraits, Selbstbildnisse, Szenen der Pariserstraßen und des Familienlebens. Er malt Theaterdekorationen. Bonnard ist Mitarbeiter der „Revue Blanche“. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts konzentriert sich der Maler auf Farben und Licht. Die, seinen großen Werken vorausgehenden Zeichnungen, nehmen eine zunehmende Bedeutung bei ihrer Realisierung ein. Der Künstler schätzt es, durch das Spiel offener Fenster und Spiegel, die Außenwelt in das Innere der Leinwand einzulassen. Er will den Raum in seiner Gesamtheiten und in seiner Unmittelbarkeit erfassen. 1909 entdeckt er Südfrankreich (St. Tropez). Dort hält er sich von nun an regelmäßig auf. Bonnard entdeckt die „Côte d’ Azur“ über ihre Farbenpracht. „Ich habe mich“, sagte er, „wie in einem „Tausend und eine Nacht Märchen“ gefühlt. Das Meer, die gelben Mauern, die Wiederspiegelungen, die genauso farbig wie die Lichter selbst sind.“. Bonnards Kunst zeigt uns eine durch seine Gefühlswelt verwandelte Natur; Die Farbtöne gehen ineinander über, die Formen haben keine scharfen Konturen. Immer wieder kehren seine lebensberührenden, großen Themen zurück; Bonnard malt Landschaften, Interieurs, Stilleben, weibliche Akte, für die seine Frau Marie (Marthe) des öfteren Modell steht. 1926 kauft er die Villa „Le Bosquet“ in Le Cannet bei Cannes, dorthin zieht er sich 1939 endgültig zurück. Sein Leben lang misst er seinen graphischen Werken große Bedeutung bei: Plakate, Zeichnungen, Lithographien, Radierungen, Buchillustrationen. Unbeugsam in seinem Unabhängigkeitsdrang hat er seinen eigenen Weg gefunden, dabei versteht er es, das Alltägliche glücklich einzufangen. 1947 stirbt Pierre Bonnard in Le Cannet. Er findet seine letzte Ruhe im Friedhof „Notre Dame des Anges“.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

Pic

Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Pierre Bonnard », Antoine Terrasse, Gallimard, 1967
  • « Bonnard », collectif, cat., Ed. Centre Georges Pompidou, 1984
  • « Pierre Bonnard : The graphic Art », C. Ives & others, M.M.A., New York, 1990
  • « Bonnard, du dessin au tableau », Michel Terrasse, Imprimerie Nationale, 1996
  • « Bonnard: La couleur agit », A. Terrasse, Découvertes Gal., Ed. Gallimard, 1999
  • « Bonnard - Vuillard : correspondance », A. Terrasse, Ed. Gallimard, 2001
  • « Bonnard inédits », G. Genty et P. Vernon, Cercle d’Art, 2003
  • « Bonnard », Nicholas Watkins, Ed. Phaidon Press, 2003
  • « P. Bonnard - Peindre l'Arcadie », coll., cat., Musée d'Orsay, Ed. Hazan, 2015
  • « Bonnard », Guy Cogeval, Ed. Hazan, 2015 (réed. du livre de 1993)
Lektüre von dem Künstler :
  • « Bonnard/Matisse, correspondance 1925-1946 », Gallimard, 1991
  • « Observations sur la peinture », Ed. L'Atelier Contemporain, 2015
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/bonnard

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ JAPANISMUS / 1880-1895 / Edgar Degas, Vincent Van Gogh, usw.
+ NABIS BEWEGUNG / 1888-1910 / Paul Sérusier, Paul Ranson, Henri Gabriel Ibels, Maurice Denis, usw.
Alle Kunstrichtungen

Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

Sehen und entdecken