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Stempel von Otto Wols
Scheinbriefmarke
Die Herausgabe einer Briefmarke stellt oft eine Wärdigung dar, die ein Staat einem Ort, einem Ereignis, einer bemerkenswerten Sache oder einer herausragenden Persünlichkeit erweist. Maler und andere Künstler stellen keine Ausnahme dar. Einige von ihnen sind jedoch Vergessene der postalen Kunst. Im folgenden werden die bereits herausgegebenen französischen oder ausländischen Briefmarken (206) oder nur Briefmarkenentwürfe (224) aufgeführt, in Würdigung der auf unserer Webseite verzeichneten Künstler. Die erste französische Briefmarke wurde 1849 herausgegeben, England war uns um Zehn Jahre voraus. Oft steht ein geballtes Reiseerlebnis in dieser kleiner kleinen Form aus gezacktem Papier. Die Briefmarke zirkuliert, fliegt weg, segelt dahin, verführt zum Träumen. So lasst uns ein wenig träumen. M.C.
Wenn die Briefmarke wirklich im Umlauf ist, wird der Name des Künstlers mit einem Sternchen versehen (*).
Es steht außer Frage, dass wir nicht alle, für den einen oder anderen Künstler herausgegebenen Briefmarken kennen; Zögern Sie also nicht, uns über sie zu informieren!
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In Würdigung von Otto Wols

Victime d’une intoxication alimentaire, Otto Wols est mal, et trop tard, soigné. Déjà fragilisé par son alcoolisme, se voyant mourir, il se fait amener par un ami dans le luxueux hôtel de Montalembert (Paris) ; il meurt le lendemain matin, 1er septembre 1951. Son cadavre est enlevé par la porte de service. L'enterrement de l’artiste qui n’avait pas encore 40 ans aura lieu 3 jours plus tard dans le columbarium du Cimetière du Père-Lachaise. Nous y déposons, en son hommage, quelques roses blanches.


"L'image peut avoir une relation avec la nature comme la fugue de Bach au Christ. Alors, ce n'est pas une imitation, mais une création analogue." - Otto Wols

"Les peintures de Wols ont pour sujet la présence, alors que ses photographies ont pour thème le côtoiement de l'absence." - Christine Mehring

"Wols compose et encadre ces miettes de nourriture comme aucun autre photographe, combinant la clarté de l'éclairage du Bauhaus avec les thèmes viscéraux due surréalisme." - Kim Sichel

"Wols était fasciné par les pommes de terre qu’il conservait depuis fort longtemps dans sa cuisine et qui était couverte de petits appendices blanc et violet qui poussaient." - Jean-Paul Cleber

"Si tu réussissais à voir jusqu’au fond d’une chose, tu verrais qu’il est le même que celui de ton propre moi." - Otto Wols

"Voir est fermer les yeux." - Otto Wols
Biographievermerke
Alfred Wolgang Schulze, der sich später Otto Wols nennt, wurde 1913 in Berlin geboren. 1931 arbeitet er sich bei Genja Jonas in Dresden in die Fotografie ein. 1932 studiert er Ethnologie in Frankfurt und schreibt sich am Bauhaus in Berlin ein, wo er sich mit Gropius, Mies Van der Rohe und Moholy-Nagy anfreundet; Letzterer empfiehlt ihn Léger und Ozenfant. 1933 kommt er nach Paris, wo er sich als Fotograph über Wasser hält. Er schließt sich den Surrealisten an und freundet sich mit Miró, Ernst, Tanguy, Brauner, Tzara und Calder an. Aus diesen freundschaftlichen Beziehungen entsteht ein kleinformatiges Werk von Aquarellen und Tuschezeichnungen. Da er sich 1935 dem deutschen Militärdienst entziehen will, muss er drei Monate im Gefängnis in Barcelona verbringen, wo er sich abgesetzt hatte. Seine erste Einzelausstellung findet 1936 statt. 1937 nimmt er das Pseudonym Wols an, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Im folgenden Jahr beschließt Wols aus seinem Leben ein absolutes Kunstwerk zu schaffen; Er will Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Leben eng verbinden. Er schließt Freundschaft mit Sartre, Jean Paulhan und Merleau-Ponty. Während des Krieges kommt er als deutscher Emigrant von September 1939 bis Weihnachten 1940 in mehrere Internierungslager. Danach ist er ein Schatten seiner selbst, verfällt in eine tiefe Depression, von der er sich nie erholen wird. Danach widmet er sein Leben ganz der Malerei und gibt dem Schriftsteller Kay Boyle etwa hundert Aquarelle zu treuen Händen, damit sie in den Vereinigten Staaten gezeigt werden. 1942 findet tatsächlich eine Ausstellung in New York statt. Im selben Jahr flüchtet er vor den Deutschen nach Dieulefit (Südfrankreich), wo er trotz der Unterstützung von Henri-Pierre Roché immer mehr dem Alkohol verfällt. Seine Aquarelle bekommen einen brutalen Zug; Oft entstehen sie im Rauschzustand (Automatismus); Otto Wols erfindet dafür das Wort „Tachismus“, als europäisches Pendant zu Jackson Pollocks amerikanischen „Action Painting“. 1946 malt er „40 Momente der Kreuzigung des Menschen“. An der Schnittstelle von Expressionismus und Surrealismus ist Wols ein Künstler der gleichzeitig visionären, gar halluzinatorisch-surrealen Gebilde. Er starb 1951 in Paris.







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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.
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Werkverzeichnissen
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Bibliografische Spuren
Lektüre über den Künstler :
- L'Art informel », Jean Paulhan, Ed. Gallimard, 1962
- « En personne… », Jean-Paul Sartre & autres, Ed. Robert Delpire, 1963
- « Wols », cat. d'expo., Ed. Kestner-Gesellschaft, Hanovre, 1978
- « Wols, sa vie . . . », E. Rathke, Goethe Institut, Paris, 1986
- « Photographs, watercolours, etchings », Inst. Für Auslandsbeziehungen, 1988
- « Wols », cat. d'exposition, Fondation Joan Miro, Barcelone, 1988
- « Wols », cat. d'exposition, Galerie Karsten Grave, Paris, 1998
- « Wols », J-J., Lévêque, Ed. Ides et Calendes, 2002
- « Wols, le tachiste transfiguré », Marc Alyn, Ed. Bartillat, 2007
- « Otto Wols (1913-1951», cat. Paris Drouot Richelieu, 2011
Lektüre von dem Künstler :
- « Wols, aquarelle, aphorismen », Werner Haffmann Ed., Cologne, 1963
- « Wols, Aphorismes », Hans-Joachim Petersen, Ed. Flammarion, 2010
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/wols.htmlMehr . . . :
Stempel von Otto Wols
Die Herausgabe einer Briefmarke stellt oft eine Wärdigung dar, die ein Staat einem Ort, einem Ereignis, einer bemerkenswerten Sache oder einer herausragenden Persünlichkeit erweist. Maler und andere Künstler stellen keine Ausnahme dar. Einige von ihnen sind jedoch Vergessene der postalen Kunst. Im folgenden werden die bereits herausgegebenen französischen oder ausländischen Briefmarken (206) oder nur Briefmarkenentwürfe (224) aufgeführt, in Würdigung der auf unserer Webseite verzeichneten Künstler. Die erste französische Briefmarke wurde 1849 herausgegeben, England war uns um Zehn Jahre voraus. Oft steht ein geballtes Reiseerlebnis in dieser kleiner kleinen Form aus gezacktem Papier. Die Briefmarke zirkuliert, fliegt weg, segelt dahin, verführt zum Träumen. So lasst uns ein wenig träumen. M.C.
Wenn die Briefmarke wirklich im Umlauf ist, wird der Name des Künstlers mit einem Sternchen versehen (*).
Es steht außer Frage, dass wir nicht alle, für den einen oder anderen Künstler herausgegebenen Briefmarken kennen; Zögern Sie also nicht, uns über sie zu informieren!
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Victime d’une intoxication alimentaire, Otto Wols est mal, et trop tard, soigné. Déjà fragilisé par son alcoolisme, se voyant mourir, il se fait amener par un ami dans le luxueux hôtel de Montalembert (Paris) ; il meurt le lendemain matin, 1er septembre 1951. Son cadavre est enlevé par la porte de service. L'enterrement de l’artiste qui n’avait pas encore 40 ans aura lieu 3 jours plus tard dans le columbarium du Cimetière du Père-Lachaise. Nous y déposons, en son hommage, quelques roses blanches.


"L'image peut avoir une relation avec la nature comme la fugue de Bach au Christ. Alors, ce n'est pas une imitation, mais une création analogue." - Otto Wols

"Les peintures de Wols ont pour sujet la présence, alors que ses photographies ont pour thème le côtoiement de l'absence." - Christine Mehring

"Wols compose et encadre ces miettes de nourriture comme aucun autre photographe, combinant la clarté de l'éclairage du Bauhaus avec les thèmes viscéraux due surréalisme." - Kim Sichel

"Wols était fasciné par les pommes de terre qu’il conservait depuis fort longtemps dans sa cuisine et qui était couverte de petits appendices blanc et violet qui poussaient." - Jean-Paul Cleber

"Si tu réussissais à voir jusqu’au fond d’une chose, tu verrais qu’il est le même que celui de ton propre moi." - Otto Wols

"Voir est fermer les yeux." - Otto Wols
Kunstbewegung
+ LYRISCHE KUNST, INFORMELLE KUNST, TACHISMUS / 1950-1960 / Jackson Pollock, Emil Schumacher, usw.
+ PLASTISCHE PHOTOGRAPHIE / 1918-1939 / Robert Tatlin, Alexandre Rodchenko, usw.
Alle Kunstrichtungen
Sehen und entdecken
Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.
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