De Staël Nicolas Nicolas de Staël, Biographievermerke, Graphikgalerie Champetier
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Nicolas De Staël

"Ich weiß, was meine Malerei unter ihrem äußeren Aspekt verbirgt, etwas Zerbrechliches, zerbrechlich wie die Liebe."

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Biographievermerke

Nicolas de Staël wurde Anfang 1914 in Sankt Petersburg (Russland) geboren. Er ist Sohn eines Generals und seine Familie begibt sich 1919 nach der russischen Revolution nach Polen ins Exil. Noch sehr jung verliert er seinen Vater (1921), etwas später (1922) seine Mutter und wird mit seinen Schwestern in eine Familie in Brüssel geschickt. De Staël studiert mit großem Erfolg an der königlichen Kunstakademie in Brüssel, bereist mehrere Länder (Spanien, Marokko, Algerien, Italien). Im Laufe seiner Reise nach Nordafrika (1938), begegnet er der Malerin Jeannine Guillou, mit der er von nun an zusammen lebt. Nach seiner Ankunft in Paris im Jahre 1938 studiert er Kunst bei Fernand Léger. 1939 lernt er die berühmte Galeristin Jeanne Bucher kennen; Sie interessiert sich für seine Werke. Der Krieg bringt De Staël dazu, sich von Paris zu entfernen; Er geht zur Fremdenlegion. Im September 1940 wird er vom Dienst entlassen und geht zu seiner Lebensgefährtin nach Nizza, wo er einige Bilder zu verkaufen beginnt. Er setzt sich mit Künstlern, die an die Côte d’ Azur ausgewandert sind, wie Alberto Magnelli, Sonia Delaunay, Henri Goetz, usw. in Verbindung. Unter ihrem Einfluss entwickelt sich seine Malerei von der Figuration zur Abstraktion. 1943 kehrt das Paar nach Paris zurück; Seine Begegnung mit dem Maler César Domela (1944) trägt entscheidend dazu bei, dass sich seine Kunst zu hell-dunkel Kontrastspielen hin entwickelt. Die unmittelbare Nachkriegszeit gestaltet sich für ihn sehr schwierig (kaum Verkäufe, Entbehrung und seine Lebensgefährtin stirbt 1946). Im gleichen Jahr heiratet er Françoise Chapouton. 1947 richtet Nicolas de Staël ein neues Atelier in Paris ein, nicht weit weg von dem von Georges Braque. Er freundet sich mit dem Dichter René Char an, der ihm das Illustrieren und die Gestaltung seines Buches „Poèmes“ („Gedichte“) anvertraut. Anfang der fünfziger Jahre kehrt der Maler zur Figuration zurück. Er stellt in der „Galerie Jacques Dubourg“, im „Maisalon“ aus und zeigt dabei sehr große Formate. Angezogen vom Licht Südfrankreichs, richtet er 1953 sein Atelier bei Lagnes bei Avignon ein. Von nun an verbringt Nicolas de Staël sehr viel Zeit in Südfrankreich, in Ménerbes (Vaucluse), dann in Antibes. Seine erste amerikanische Einzelausstellung organisiert die „Knoedler Gallery“ in New York. Seine Werke finden bei den amerikanischen Sammlern großen Zuspruch. Von nun an erlebt er einen immer größeren Erfolg. 1954 zieht er sich weit von seiner Familie nach Antibes zurück. Sein Produktionsrhythmus nimmt immer mehr zu. Stillleben, Landschaften und Seestück entstehen in großer Anzahl. Am 16. März 1955 nimmt er sich das Leben. Sein letztes großes Bild „Le Concert“ bleibt in Antibes auf der Staffelei unvollendet.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
* « Peintures 1934-1955 », André Chastel et autres, Ed. Le Temps, Paris, 1968 Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • * « La mesure de Nicolas de Staël », J.-P. Jouffroy, Ed. Ides et Calendes, 1981
  • * « Nicolas de Staël », Daniel Dobbels, Ed. Hazan, Paris, 1994
  • * « Staël, du trait à la couleur », Anne de Staël, Ed. Imprimerie Nationale, 200
  • * « Le prince foudroyé », Laurent Greilsamer, Ed. Fayard, 2003
  • * « Une illumination sans précédent », M. du Boucher, Ed. Découvertes Gallimard, 2003
  • * « Nicolas de Staël », J.-P. Ameline et autres, cat. d'expo., Ed. Centre Pompidou, 2003
  • * « Staël, les mots de la peinture », A. Madeleine-Perdrillat, Ed. Hazan, 2003
  • * « Peintures et dessin », J.-C. Marcadé, Ed. Hazan, 2008
  • * « Lumières du Nord - Lumière du Sud », collectif, Ed. Gallimard, 2014
  • * « Le vertige et la foi », Stéphane Lambert, Ed. Arléa, 2014
Lektüre von dem Künstler :
  • * « Lettres de N. de Staël à Pierre Lecuire », Ed. Pierre Lecuire, Paris, 1966
  • * « René Char et Nicolas de Staël, Correspondance 1951-1954 », Ed. des Busclats, 2010
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

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+ PARISERE SCHULE / 1945-1960 / Sehr zahlreiche Künstler haben zur Schule von Paris gehört.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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