Bill Max Max Bill, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier, Graphiken
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Max Bill

"Malerei und Bildhauerei sind nicht zweideutig. Ihre Nützlichkeit beruht auf ihrer intellektuellen und geistigen Verwendbarkeit."

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Biographievermerke

Max Bill, seines Zeichens Maler, Bildhauer und Architekt wurde 1908 in Winterhur (Schweiz) geboren. Von 1924 bis 1927 studiert er an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Dort erlernt er den Beruf des Goldschmiedes. Anlässlich eines Vortrages von Le Corbusier beschließt er, Architekt zu werden. Danach integriert er, von 1927 bis 1929, das „Bauhaus“ in Dessau. Max Bill nimmt an metallverarbeitenden Ateliers teil, so wie an Theater-, Mal- und Architekturateliers. Dadurch erlangt er ein profundes Wissen über die verschiedenen Materialien, die Überzeugung der logischen Notwendigkeit einer um die Architektur artikulierte Kunstsynthese. Die Funktion der Kunst besteht dann darin, einen für die Menschen und deren Entfaltung geeigneten Raum zu konstruieren. 1929 findet seine erste Ausstellung in Zürich statt. 1930 lässt er sich dort als Architekt nieder. Seine Tätigkeit umfasst zugleich die Malerei, die Bildhauerei und industrielle Ästhetik. Er hält sich mehrmals in Frankreich und in Italien auf. 1932 schließt er sich der Gruppe „Abstraction et Création“ an, die aus der Gruppe „Cercle et Carré“ („Kreis und Viereck“, Michel Seuphor) entstanden ist und beteiligt sich an deren Aktivitäten, die sich 1939 in der Bewegung „Réalités Nouvelles“ („Neue Realitäten“) konkretisieren lassen. 1932 trifft er zusammen mit Hans Arp Mondrian und freundet sich im Jahr darauf mit Vantongerloo an. In den vierziger Jahren gründet er die Zeitschrift „Abstrakt-Konkret“ und gibt in Zürich und Darmstadt Kurse. Er entwirft und erbaut die Gebäude der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Er wird zu einem ihrer Direktoren ernannt, später bekleidet er dort das Amt des Rektors. Er bringt sich in das öffentliche Leben der Stadt Zürich ein, so wie in den eidgenössischen Kunstausschüssen und sitzt sogar im Parlament. 1967 bekommt er eine Professur an der Kunstakademie in Hamburg. Er veröffentlich mehrere Studien über die konkrete Kunst, über die mathematische Annäherung und die strukturelle Gestaltung in der Kunst, über die Architektur und über das Design. Max Bill nimmt an zahlreichen Gruppenausstellungen auf der ganzen Welt teil, sowie an sehr wichtigen Einzelausstellungen, in denen sein Name nicht selten mit Josef Albers, Jean Arp, Pevsner oder Vantongerloo assoziiert wird. Er bekommt glanzvolle Ehrungen, darunter 1949 den Kandinskypreis oder 1951 den ersten Preis für Bildhauerei an der Biennale in Sao Paulo. Für Max Bill ist die Gerade das Fundament seiner Kunst, sowie das Sichzusammenfügen von geometrischen Ebenen in exakt errechneten Proportionen.Er starb 1994 in Berlin.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
*« Das Druckgraphische Werk », Z. Félix et M. Bill, Kunsthalle Nurnberg, Nuremberg, 1968 *« Max Bill, recherche d’un art logique », V. Anker, Ed. l’âge d’homme, Lausanne, 1979 *« Max Bill », E. Hüttinger, ABC Verlag, Zurich, 1987 Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Max Bill », M. Bense et autres, Verlag Arthur, Zurich, 1958
  • « Max Bill », M. Staber, Art in progress, Methuen, London, 1964
  • « Max Bill », M. Staber, CNAC, Paris, 1969
  • « Max Bill ou la recherche d'un art logique », V. Anker, Ed. L'Âge d'homme, 1979
  • « Kontinuität. Granit-Monolith von Max Bill », W. Spies, Ed. Deutsche Bank, 1986
  • « Max Bill », E. Hüttinger, ABC Verlag, Zurich, 1987
  • « Retrospektive », Ed. Schirn Kunsthalle, Frankfurt & autres, 1987
  • « Drawing and redrawing », T. Reinke et G. Shrigley, Ed. Marmalade, 2006
  • « Max Bill und seine zeit », A. Thomas, Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich 2008
  • « Max Bill. Espaces », Roberto Fabbri, Ed. Infolio, Paris, 2017
Lektüre von dem Künstler :
  • « La formation de l’architecte », UIA, Paris, n°44, 1967
  • « M. B. - New works », interview par Margit Staber, cat., Marlborough Galerie, 1972
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/bill_max

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ BAUHAUS / 1919-1933 / Lyonel Feininger, Johannes Itten, Vassili Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Georg Muche, Oskar Schlemmer, usw.
+ ABSTRAKTION-KREATION / 1931-1938 / Etienne Béothy, Frantisek Kupka, Piet Mondrian, Sophie Taeuber-Arp, Georges Vantongerloo, etc.
+ NEUE REALITÄTEN / 1946-1956 / Etienne Béothy, Marcelle Cahn, usw.
+ MODERNE SKULPTUR / 1930-1970 / William Kenneth Armiage, Constantin Brancusi, Anthony Caro, Naum Gabo, Pablo Gargallo, Isamu Noguchi, usw.
Alle Kunstrichtungen

Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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