Background Image

Maurice Vlaminck

"Ich sehe die Schönheit als eine Art Abgrund."

Pic

Biographievermerke

Maurice de Vlaminck wurde 1876 in Paris geboren. Seine Eltern waren Musiker. Nach dem Schulabschluss im Jahre 1892 verlässt er seine Familie, um Radrennfahrer zu werden. Er heiratet 1894 und bekommt eine große Anzahl Kinder. Nach einer schweren Krankheit, gibt er 1896 die Rennlaufbahn auf, um Musik (Geige) zu unterrichten. 1899 fängt er an zu malen; Nach seiner Begegnung mit Monet, freundet er sich 1900 mit André Derain an. Beide Künstler mieten ein Atelier auf der Insel Chatou, in der Nähe von Paris. Damals malte de Vlaminck expressive Portraits und Landschaften. Die von Derain und de Vlaminck besuchte Van Gogh Ausstellung 1901 fasziniert die beiden Künstler. Von 1904 bis 1907 malt de Vlaminck „fauvistische“ Bilder, indem er auf reine Farben zurückgreift, Formen vereinfacht und seine Farben flächig oder manchmal mit einer Spur Diviszionismus aufträgt. Von 1905 an, stellt er regelmäßig im „Salon des Indépendants“ und im „Herbstsalon“ aus. Im selben Jahr ist de Vlaminck in der skandalumwitterten, sogenannten „Cage aux Folles“ mit Arbeiten vertreten. 1906 kauft Ambroise Vollard, der bekannte Kunsthändler, alle seine Arbeiten auf und organisiert im folgenden Jahr seine erste Einzelausstellung. De Vlamick, der 1910 eine kurze kubistische Periode durchläuft, wird im ersten Weltkrieg eingezogen. Nach dem Krieg malt er figurativ und realistisch, dann expressionistisch, indem er mit pastoser Pinselführung in dunkleren Farbtönen gehaltene Landschaften darstellt. 1939 leitet er das „Vitalistenbankett“ im Verlauf dessen, ein Portrait Hitlers verbrannt wurde, weil dieser „Kunstkritiker, in seiner Eigenschaft als Anstreicher, sich die Behauptung erlaubt hat, dass alle Künstler der französischen Schule entartet seien“. Seltsamer Weise nimmt de Vlaminck im Jahre 1941 an der Reise französischer Künstler und Schriftsteller in das Nazideutschland teil. Während der Besatzungszeit geht er sogar soweit, in verschiedenen Zeitungen zu schreiben und prangert dabei „ausländische Künstler“, wie z. B. Picasso an. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er kurz nach dem Krieg eine Zeit lang verkannt wurde. Er arbeitet als Lithograph, machte Holzschnitte und Radierungen, illustrierte viele Werke (Radiguet, Georges Duhamel, Julien Green, usw.), schrieb Artikel und Bücher. Er starb 1958 in Rueil-La-Gadelière (Normandie, Frankreich).

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

Pic

Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
*« Maurice de Vlaminck », K. von Walters-Kirchen, Benteli Verlag, Berne, 1974 Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Vlaminck », Maurice Genevoix, Ed. Flammarion, 1954
  • « V., sa vie et son message », Marcel Sauvage, Ed. Pierre Cailler, Genève, 1956
  • « Maurice Vlaminck », Jacques Perry, Ed. René Kister, 1956
  • « Vlaminck, fauve de la peinture », J.-P. Crespelle, Ed. Gallimard, Paris, 1958
  • « Vlaminck », G. Boudaille, Nouv. Ed. Françaises, Paris, 1968
  • « L’épuration des intellectuels », Pierre Assouline, Ed. Complexe, Bruxelles, 1985
  • « V., le peintre et le critique », M. Vallés-Bled, Musée des BA, Chartres, 1987
  • « Les fauves », J.-L. Ferrier, Terrail, Paris, 1990
  • « Lettres à Vlaminck… », André Derain, Ed. Flammarion, 1993
  • « Maurice de Vlaminck », Hervé Joubeaux, Ed. Musée de Chartres, 2000
Lektüre von dem Künstler :
  • « Le bœuf », Texte et illustrations, Ed. Correa, 1944
  • « M. de V. », V. Alemany, C. Bal-Parisot, Rueil-Malmaison, Ed. Valhermeil, 2015
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/vlaminck

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ FAUVISMUS / 1902-1907 / Charles Camoin, Auguste Chabaud, usw.
Alle Kunstrichtungen

Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

Sehen und entdecken