Vieira da Silva Maria Helena Biographievermerke auf Vieira da Silva, Graphikgalerie Champetier
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Maria Helena Vieira Da Silva

"Das Unwahrscheinliche ist wahrscheinlich. Man muss nur hinschauen."

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Biographievermerke

Maria Elena Vieira da Silva wurde 1908 in Lissabon (Portugal) geboren. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie. Im Alter von drei Jahren verliert sie ihren Vater. Ihre Mutter bestärkt sie sehr früh in ihrem Wunsch, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Mit elf Jahren macht Vieira da Silva Zeichnungen, mich sechzehn fängt sie Bildhauerei an. Mit ihrer Familie macht sie viele Reisen, die ihr den Zugang für die Kunst anderer öffnen. Im Alter von zwanzig Jahren kommt sie nach Paris. Sie wird Schülerin von Bourdelle und Despiau in der „Akademie der Grande Chaumière“, dann von Dufresne, Waroquier und Friesz, besucht Légers Akademie und Stanley William Hayters Atelier 17. Sie heiratet dann den aus Ungarn stammenden Künstler Arpad Szenes. 1932 besucht sie in ihrem Drang zur Perfektion Roger Bissières Atelier in der „Akademie Ranson“. Letzterer macht sie mit Jeanne Bucher, der berühmten Kunsthändlerin dieser Zeit bekannt. Beim Ausbruch des zweiten Weltkriegs übersiedelt das Ehepaar nach Portugal und dann nach Brasilien. Nach dem Krieg wirkt Vieira da Silva bei vielen Gruppenausstellungen in Paris mit. 1933 ist ihre erste Einzelausstellung bei Jeanne Bucher in Paris zu sehen; Diese Galeristin begleitet sie ihr Leben lang und zeigt regelmäßig ihre, aus verschiedenen Perioden stammenden Werke. Sie wird in den bedeutendsten Museen der Welt ausgestellt. Vieira da Silva malt, macht graphische Werke, Kartons für Wandteppiche und illustriert Gedichtbände. 1931 hat sie in Marseille ein, dem Anschein nach, harmloses Erlebnis, das für die Entsehung ihres Werkes zweifelsohne ausschlaggebend war. Beim Zeichnen und Malen einer heute nicht mehr existierenden Förderbrücke, lassen die durch ihre Metallstrukturen hindurch sichtbar werdenden, weiten Meeres- und Himmelsausschnitte eine ganze Architektur des Raumes entdecken, eine fantastische, labyrinthartige, poetische Architektur, die zur Grundlage ihres Werkes werden wird. In der brasilianischen Periode (1940 bis 1947) erlebt sie die volle Entfaltung ihrer Kunst. 1956 erhält sie die französische Staatsangehörigkeit. Sie starb 1992 in Paris.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Vieira da Silva », Pierre Descargues, Ed. P.L.F, Paris, 1949
  • « Vieira da Silva », R. de Solier, Musée de Poche, G. Fall Ed., Paris, 1956
  • « Vieira da Silva », Dora Vallier, Weber Ed., Paris, 1971
  • « Vieira da Silva », Guy Weelen, Ed. Hazan, Paris, 1973
  • « L'Univers de Vieira da Silva », Antoine Terrasse, Ed. Henri Scrépel, 1977
  • « Vieira da Silva », Jacques Lassaigne, Ed. Cercle d'Art, 1978
  • « Chemins d'approche », Dora Vallier, Ed. Galilée, 1982
  • « Vieira da Silva », Henri Scrépel, Guy Weelen et J. Lassaigne, Ed. Cercle d'Art, 1992
  • « Maria Elena Vieira da Silva », Fondation Dina Vierny, Paris, 1999
  • « M. E. Vieira da Silva : l'Espace en jeu », N. Gallissot et autres, Ed. Somogy, 2016
Lektüre von dem Künstler :
  • « L'Atelier de Vieira da Silva », Michel Mitrani (court métrage), 1968
  •  « Entretiens avec M. E. Vieira da Silva et A. Szenes », A. Philipe, Ed. Gallimard, 1978
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/ vieira

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Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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