Chagall Marc Marc Chagall, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier, Graphiken
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Marc Chagall

"Als ich eine Stein- oder Kupferplatte hielt, glaubte ich einen Talisman in der Hand zu halten."

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Biographievermerke

Marc Chagall wurde Vitebsk (Russland) geboren. Er war der älteste einer jüdischen Familie von neun Kindern. Nach Verlassen der städtischen Gemeindeschule besuchte er zwei Monate lang die Malschule von Jehuda Pen. 1907, im darauffolgenden Jahr geht er zu Zvanseva Schule in die Klasse von Leon Bakst in St. Petersburg. 1910 bekommt er ein Malstipendium von einem Mäzen, das es ihm erlaubt, nach Paris zu fahren. Er lässt sich 1911 in der „Rue de Danzig“ am Montparnasse nieder, arbeitet wie besessen, trifft Guillaume Apollinaire, André Salmon, Max Jacob und Blaise Cendrars, mit dem er Freundschaft schließt und stellt zum ersten Mal im „Salon des Indépendants“ aus. Im Jahre 1914 organisiert die Galerie „Der Sturm“ in Berlin seine erste Einzelausstellung. Am Anfang des Krieges kehrt er für einige Monate nach Russland zurück, bleibt dennoch mehrere Jahre dort, heiratet und sein erstes Kind kommt zur Welt. 1917 beginnt die Oktoberrevolution, er wird Direktor der Kunstakademie von Vitebsk, organisiert den Unterricht, in dem er auch Pougny, El Lissitzky und Malevitch einläd. Nach einem Zerwürfnis mit den Vertretern der suprematistischen Bewegung, reicht er seinen Rücktritt ein und lässt sich in Moskau nieder. Im darauffolgenden Jahr fängt er mit der Niederschrift von „Mein Leben“, seiner Autobiographie, an, schafft 1922 seine ersten Radierungen als Illustration für das Werk. 1923 ist er wieder in Paris, wo er Vollard begegnet, der ihm von da an viele Aufträge zukommen lässt. Sein Leben ist dann von neuen Begegnungen gezeichnet: Tériade, Maillol, Rouault, Vlaminck und Bonnard. 1926 erlebt er seine erste Ausstellung in New York. 1927 wird Bernheim-Jeune sein Händler. 1930 gibt Vollard ihm den Auftrag, eine Bibel zu konzipieren; Diese Arbeit wird erst 1956 zu Ende geführt. In den dreißiger Jahren unternimmt er zahlreiche Reisen z. B. nach Polen, wo er das Erstarken des Antisemitismus feststellt. 1937 erwirbt er die französische Staatsangehörigkeit, just in dem Jahr, in dem seine Gemälde an den deutschen Museen entfernt werden! Seine Familie sucht Zuflucht in Saint-Dié/Loire, dann 1940 in Gordes. 1941 übersiedelt er in die USA; Im selbigen Jahr wird Pierre Matisse sein neuer Händler. 1946 kehrt er nach Paris zurück, noch in tiefer Trauer über den Tod seiner Frau Bella (1944).Nachdem das MOMA eine Retrospektive seiner Werke gemacht hat, entsteht 1947 in Europa (Paris, Amsterdam, Bern, Zürich) eine Reihe von Ausstellungen seiner Werke. Zunächst lässt er sich in Orgeval nieder, dann weilt er längere Zeit inSaint-Jean-Cap-Ferrat bei Cannes, um dann in Vence dauerhaft heimisch zu sein. Aimé Maeght hatte Pierre Matisse abgelöst.Marc Chagall lässt sich in die Technik der Keramik einweihen, es entstehen auch Wandmalereien und erste Skulpturen. In den 35 darauffolgenden Jahren, in denen er weiter arbeitet (Gemälde, Fresken, Dekorationen, Radierungen, Mosaiken, Kirchenfenster, usw.), genießt er volle Anerkennung, mit all den Ehrungen, die einem der großen Meister des zwanzigsten Jahrhunderts gebühren. 1973 wurde das Museum „Message Biblique“ eingeweiht. Am 28 Mai 1988 starb Marc Chagall in Saint Paul de Vence.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Chagall, l’oeuvre gravé », Bibliothèque Nationale, 1970
  • « Marc Chagall », W. Haftmann, Cercle d’Art, 1975
  • « Chagall », F. Le Targat, Albin Michel, 1985
  • « Marc Chagall », F. Meyer, Flammarion, 1995
  • « Message biblique - Marc Chagall », collectif, Ed. R.M.N., Paris, 2000
  • « Chagall, de la palette au métier », Olivier Le Bihan, Ed. Snoeck, 2014
  • « Chagall et la musique », Ambre Gauthier et autres, ed. Gallimard, Paris, 2015
  • « De la poésie à la peinture », J.-L. Prat, Ed. Fonds H. et E. Leclerc, 2016
  • « Les vitraux de Chagall », collectif, ed. Citadelles & Mazenod, 2016
  • « Chagall sculptures », collectif, Ed. R.M.N., Paris, 2017
Lektüre von dem Künstler :
  • « Ma vie », Stock, 1931, rééd. 2003
  • « Mon univers - Autobiographie », Fides Ed., 2017
Website :
www.musees-nationaux-alpesmaritimes.fr

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+ MONTPARNASSE SCHULE / 1915-1935 / Chaïm Soutine, Jacques Lipchitz, usw.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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