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Lars Bo

"Es lebe die Freiheit! Paris hat mein eigenes Temperament sich entfalten lassen!"

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Biographievermerke

Der Radierer und Schriftsteller Lars Bo wurde 1924 in Kolding (Dänemark) geboren. Sein Vater, ein begabter Architekt, war ein talentierter Aquarellist. Lars Bo, ein sehr mittelmäßiger Schüler, lenkt durch seine unbändige Lust am Zeichnen die Aufmerksamkeit auf sich. Er studiert an der Kunst und Gewerbeakademie von Kopenhagen und veröffentlicht seine ersten Zeichnungen in dänischen Zeitungen und Zeitschriften. Im Statensmuseum für Kunst der Hauptstadt besucht er die Kurse des Malers P.Rostrup Boyesen (1939-40), dann setzt er seine Ausbildung an der dänischen Designerschule (1941-43) fort. Er reist viel und entdeckt Europa.Nachdem er sich der dänischen Widerstandsbewegung angeschlossen hat und das Kriegsende in Odense (Fionie-Insel, Dänemark) erlebt hat, lässt er sich 1947 in Paris nieder. 1948 arbeitet er sich in die graphische Kunst ein, wobei er die Grundkenntnisse dieser Techniken bei Johnny Friedländer und Albert Flocon (Atelier de l’Hermitage, 1948-50) erlernt. Jacques Villon bestärkt ihn auf diesem Weg. Lars Bo schreibt und veröffentlicht seinen ersten Roman „Det vidunderlige hus i Paris“ (Das wunderbare Haus in Paris). Anfang der fünfziger Jahre wird Lars Bo in das von Stanley William Hayter geführte Atelier 17 aufgenommen und kann sich so in den verschiedensten Techniken der graphischen Kunst weiterbilden. 1952 beginnt er, sein erstes Buch zu illustrieren. Die Domäne der Buchillustration macht ihn international bekannt. Bis 1996 illustriert Lars Bo sehr viele Bücher (von Voltaire, Strindberg, Kafka, Robert Giraud, Francis Garnung, Gogol, oder Gérard de Nerval). Seine Illustrationen der Märchen seines Landsmanns Hans Christian Andersen („Schneekönigin“ 1968, „Schwanensee“ 1969) werden als wegweisend angesehen. Seine allerersten Ausstellungen finden 1949 in Stockholm und Kopenhagen statt, seine erste Pariser Ausstellung wird 1954 gezeigt. Eine Zeitlang ist Lars Bo als Zeichner Mitarbeiter der Zeitung „Le Monde“. Eine schlaflose Nacht und sehr lange Diskussionen mit seiner Frau bestärken ihn in seiner Entscheidung: sich ab 1959 ausschließlich seinem graphischen Werk (Radierung, illustriertes Buch) zu widmen. Aufgrund seiner vom Märchenhaften und von surrealistischen Motiven angeregten Werken wird er allmählich bekannt. Bo wird Mitglied verschiedener Salons (Herbstsalon, Le Trait, Les Peintres-Graveurs Francais, Pointe und Burin wie auch von der Groninger Gesellschaft (Holland). Der Künstler entwirft Bühnendekors, Kostüme und Vorhang für das Nationaltheater von Kopenhagen und zwar 1969 für „Schwanensee“ (Choreographie von Flemming Flindt). Im Verlauf der Jahre hat er in zahlreichen Ländern (Frankreich, England, USA und Japan etc.) ausgestellt und seine über 400 Radierungen  umfassendes Werk ist in den Sammlungen der bedeutendsten Museen der Welt vertreten. Er starb 1999.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
* Catalogue raisonné des estampes (en ligne) :  www.larsbo.eu Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Portrait d’un artiste : Lars Bo », A. Jouffroy, in Arts, Paris, juillet 1958
  • « Lars Bo », Robert Giraud et autres, Ed. Selskabet Bogvennerne, Cop., 1966
  • « Lars Bo rétrospective », Morten Krohg, cat. d'exposition, Oslo, 1968
  • « Lars Bo et l'imagination créatrice », Jean Bouret, Ed. Penela, 1969
  • « Lars Bo », Charles Perusseaux, Ed. Pierre Cailler, Genéve, 1971
  • « La gravure française au XX° siècle », R. Passeron, Biblio. des Arts, 1971
  • « Lars Bo - Gravures, monotypes, aquarelles », J. Rollin, Ed. Musée de St Denis, 1977-78
  • « De Daumier à Lars Bo », P. Chabert, Ed. Musée d'art moderne, Troyes, 1984
  • « L'oiseau de lune », L. Bo, Ed. Presses universitaires de Caen, 1993
  • « Taille-douce : Un cote d'imprimeur », L. Bo, Ed. Manière noire, 1998
Lektüre von dem Künstler :
  • « Lars Bo », Suzanne Perusset, interview, Radio-Lausanne, 1970
  • « En underlig dreng » (audio en danois), Ed. Lindhardt og Ringhof, 2017
Website :
http://www.larsbo.eu/

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+ SURREALISMUS / 1924-1969 / Marcel Duchamp, Dora Maar, Kurt Schwitters, Taro Okamoto, Antonio Berni, usw.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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