Foujita Léonard Léonard Foujita, Biographievermerke, Graphiken Champetier, Kunstgalerie
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Léonard Foujita

"Dass ich anders male, als die Anderen, rührt daher, dass ich Japaner und kurzsichtig bin."

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Biographievermerke

Tsuguharu Fujita, Léonard Fujita, wurde 1886 in Tokio (Japan) geboren. Er studiert an der Kunstakademie in Tokio und kommt 1913 nach Europa. Zwei Jahre später lässt er sich in Paris nieder. Sein Familienname wurde franzisiert. Seine erste Einzelausstellung datiert von 1917. Damals malt Tsuguharu Fujita Ansichten um Paris und seiner Vororte. Er stellt in verschiedenen Pariser Salons („Herbstsalon“, „Salon des Indépendants“) aus. Nach und nach verwirklicht der Künstler eine Synthese zwischen östlicher Kalligraphie und westlicher Kunst. In den zwanziger Jahren entwickelt er eine glatte, glänzende Maltechnik, bei der Elfenbein dominiert. Darauf zieht er klare Linien, die schöne Umrisse unterstreichen. Foujita schafft ganze Serien von Ateliers, Stilleben, Akten, Selbstbildnissen und Katzen. Er malt auch zahlreiche mondäne Portraits, sowie eine Reihe von religiösen Bildern mit goldfarbenem Hintergrund. In den dreißiger Jahren teilt Foujita seine Zeit zwischen Paris und Tokio auf. Er macht mehrere Wandmalereien. 1940 kehrt er in sein Heimatland zurück; Während des Krieges arbeitet er als Kunstattaché und offizieller Maler für das japanische Armeeministerium. Er stellt seine Kunst in den Dienst sein Landes, in dem er Kriegsszenen malt, die die Siege der japanischen Armee verherrlichen. Diesbezüglich durchlebt Foujita eine Periode der Nichtbeachtung in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Er verbringt das Jahr 1949 in New York, dann kehrt er im darauffolgenden Jahr nach Paris zurück. Der Künstler ändert seine Malweise, wobei er von nun an Linien und Details anhäuft (Fabeln von Lafontaine, Kinderportraits, Landschaften und Ansichten von Paris). Er malt noch viele Gemälde mit religiösen Themen. 1955 bekommt er die französische Staatsangehörigkeit. 1959 konvertiert er zum Katholizismus und wird in der Kathedrale von Reims getauft; Bei dieser Angelegenheit nimmt er den Vornamen Léonard an. Danach entstehen Fresken und Kirchenfenster für die Kapelle „Notre-Dame-de-la-Paix“ in Reims (1965-1966). Léonard Foujita starb 1968 in Zürich (Schweiz).

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « F. », G. Bauër, R. Rey, in « Cahiers de la peinture », n° 2 Ed. A. Weber, 1958
  • « L. Foujita, oeuvres de 1949 à 1968 », B. Dorival, Ed Michido, Tokyo, 1978
  • « F. pour l'éternité, des peintres et la guerre », M. Kikuhata, Ashishobo,1978
  • « Foujita », Jean Selz, Ed. Flammarion, Paris, 1980
  • « Vie et œuvre de Foujita », S. et D. Buisson, ACR Ed., 1987, rééd. 2002
  • « Les peintres japonais à l'épreuve de la guerre », M. Luken, Ed. Les Belles Lettres, 2005
  • « Foujita inédits », Sylvie Buisson, Ed. Fondation Nichido, Paris, 2007
  • « Foujita, le maître du trait », A. Le Diberder, Ed. Philippe Picquier, 2008
  • « Foujita monumental », collectif, Ed. Hazan, 2010
  • « Foujita et ses amis du Montparnasse », S. Buisson, Ed. Alternatives, Paris, 2010
Lektüre von dem Künstler :
  • « Légendes Japonaises », Editions de l’Abeille d’Or, 1923
  • « Avec un seul bras », réflexions, 1936, Ed. Kondansha, Tokyo, 1984 (2ème édition)
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/foujita

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Kunstbewegung

+ MONTPARNASSE SCHULE / 1915-1935 / Chaïm Soutine, Jacques Lipchitz, usw.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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