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Hector Saunier

"Das Arbeitsgerät, das mich am meistens inspiriert, ist der Stichel. Ich improvisiere direkt auf der Kupferplatte. Die Farbe, ein wesentlicher Faktor, ist ein völlig anderes Abenteuer."

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Biographievermerke

Der Maler, Graphiker argentinischer Herkunft, Hector Saunier, wurde 1936 in Buenos Aires geboren. Seine ersten fünfundzwanzig Jahre lebt er unter der Diktatur in seinem Lande. Er studiert Architektur und macht gleichzeitig kleine „Jobs“, die es ihm erlauben, Geld für die grosse von ihm geplante Reise nach Europa auf die hohe Kante zu legen. Die erwünschte Überfahrt findet 1961 statt. Hector Saunier lässt sich in Paris nieder. 1966 trifft er zufällig Stanley Hayter und beschliesst, im Atelier 17 eine Ausbildung in der graphischen Kunst zu machen. Er erlernt vor allem an der Seite von Stanley Hayter sein Handwerk, welcher sehr schnell sein Talent erkennt. Er wird rasch zum grossen Meister der Farbe und des Lichts und stellt sein kreatives Potential im Dienst des Kupferstiches.Im Atelier 17 assistiert er Stanley Hayter, mit dem er zwanzig Jahre lang eng zusammenarbeitet. 1978 wird er stellvertretender Leiter des Ateliers, das er während der Abwesenheit des Meisters führt.Sein exzellentes technisches und künstlerisches Geschick führt ihn dazu, ein Grossteil des Werkes des Mannes, den er als seinen Meister erachtet, zu drucken. Heute ist Hector Saunier, zusammen mit Julian Valladares, Co-Direktor des Ateliers Contrepoint, denn so wurde das Atelier 17 nach dem Tode von Stanley Hayter im Jahre 1988 umbenannt. Die Tradition des Meisters wachhaltend, ist das Atelier Contrepoint ein Ort des Experimentierens für Studenten und Künstler, die aus der ganzen Welt kommen, um neue Techniken zu erproben und Gedanken auszutauschen. Zahlreiche bekannte Künstler haben im Atelier 17 und später im Atelier Contrepoint gearbeitet. Nach dem Vorbild von Stanley Hayter wird hier die graphische Kunst weniger als Reproduktionstechnik denn vielmehr als Mittel zur Kreativität verstanden. Unter dem wohlwollenden Blick von Hector Saunier, seiner Partnern und seiner Assistenten arbeiten die Künstler noch heute direkt auf der Platte und werden ständig von neuen Experimenten und Techniken motiviert. Die Methode der Simultanfarben und das von Stanley Hayter so geschätzte, mehrfarbige Drucken auf einer einzigen Platte, das ein breites Betätigungsfeld ermöglicht, regen die Künstler ohne Unterlass an, innovativ zu werden. Die Zusammenarbeit zwischen älteren und jungen Künstlern stimuliert den Forschungsgeist und die Kreativität. Jeder verabredet sich im Atelier mit sich selbst, um sich neu zu entdecken. Ist das nicht eine schöne Definition der Kunst?Das graphische Werk von Hector Saunier, ausgeklügelt und scharfsinnig, ist ein Zelebrieren der expressiven Kraft der Linie, der Textur, des Raumes und der Farbe. Als unvergleichlicher und feiner Drucker, bringt er eine ihm eigene ästhetische Feinsinnigkeit zum Ausdruck. Seine grenzenlose Fantasie spielt mit den Farben, wie ein virtuoser Musiker es mit den Harmonien tut. Hector Sauniers eingravierte Linie ist kühn und spektakulär, schwungvoll, schwankt immer zwischen Ausdehnung und Verengung. Selbst wenn seine „Darstellungen“ nicht direkt mit dem Surrealismus zu tun haben, werden seine verschiedenen Arbeitsverfahren weitgehend von der surrealistischen Konzeption des Automatismus, als unbewusste Quelle der kreativen Eingebung, inspiriert. Sein Werk ist gleichzeitig von überraschender, poetischer und geheimnisvoller Schönheit geprägt.Sowohl in Einzel oder Gruppenausstellungen hat Hector Saunier seine Arbeiten in Grossbritannien, Frankreich, Puerto Rico, Argentinien, Kanada, Japan, Deutschland und Italien gezeigt, jedoch auch in vielen anderen Ländern wie Marokko, Brasilien, Norwegen, Korea, Kolumbien, Belgien, Malaysia, Spanien, Kuba, USA. In den Vereinigten Staaten sind seine Werke in den Sammlungen der Library of Congress, in der „Rosenwald Collection“ in Philadelphia und in der „New York Public Library“ zu finden.Hayter sagte von Hector Saunier : „Er schafft nicht nur einen Raum für die Vorstellungskraft, jenseits unseres normalen Erfahrungsguts, er reisst uns in eine neue Dimension des Farbbewusstseins mit; so wird uns das ungeahnte Ausmass einer der fröhlichsten Aspekte des Lebens bewusst.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Nick (“). Linienkonstruktion », Ed. Hamburger Kunstverein, 1970
  • « Hector Saunier », S.W. Hayter et autres, Galerie R. Douwna, Londres, 1987
  • « H. Saunier: Moderne Meistergraphik », cat., E. et R. Kistner, Nürnberg, 1988
  • « H. Saunier », in « Hayter et l'Atelier 17 », Ed. Musée de Gravelines, 1993
  • « Hector Saunier », Carlo Bertelli et autres, Keum San Gallery, Séoul, 1994
  • « H. Saunier », R. Marteau et autre, Musée He Xiang Ning Art, Shenzhen, 2004
  • « H. S. - Grabados y pinturas », R. Marteau, cat., Gal. Arroyo, Buenos Aires (Arg.), 2006
  • « S. W. Hayter - H. Saunier : Vibrazioni di colore », cat., Cannobio, Italie, 2017
Lektüre von dem Künstler :
  • « Rosace », R. Marteau, gravures H. Saunier, Ed. Aux dépens des auteurs, 1999
  • « Aux buveurs de rosée », Robert Marteau, gravures H. Saunier, Ed. Iapress, 2003
Website :
www.hectorsaunier.com

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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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