Fromanger Gerard Gérard Fromanger, Graphiken, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier
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Gérard Fromanger

"Die Notwenigkeit der Kunst hat sich nie einem Glauben, einer Ordnung, einer Ursache, noch einer Meinung unterworfen."

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Biographievermerke

Gérard Fromanger wurde 1939 in Paris geboren. Sein, aus einer künstlerisch veranlagten Familie stammender Vater, war Hobbymaler. Das Kind malt und zeichnet sehr früh. Er studiert nur kurz Kunst („Grande Chaumière“, Kunstakademie in Paris). Er besucht durch das Bürgermeisteramt von Paris organisierte Abendkurse. Er freundet sich mit dem Bildhauer Cesar, Jacques Prévert und den Gebrüdern Giacometti an. In einer ersten Schaffensphase malt er figurativ in einer im hell-dunkel gehaltenen, grauen und erdfarbenen Palette. Er zeichnet und interessiert sich für die Lithographie. Sehr schnell ändert Fromanger seinen Stil, in dem er kontrastierende Flächen vorzieht. Er schließt sich dem Abenteuer der „Nouvelle Figuration“ an und wird in den sechziger Jahren zu einer der führenden Persönlichkeit der Pariser Kunstszene. Seit 1964 und für längere Zeit wirkt er bei Gruppenausstellungen („Maisalon“, „Salon de la Jeune Peinture“, „Salon Grands et Jeunes d’Aujourd’hui“, usw.) mit. Dort bekommt er einige wichtige Preise. Einzelausstellungen unter seinem Namen finden in Grenoble, Namur, Paris, Sienna, usw statt. 1968, als der Zeitgeist die aus der studentischen entstandenen Infragestellung der Gesellschaft in den Vordergrund stellt, ist Fromanger einer der Mitbegründer des Volksateliers der Kunstakademie, das Tausende von Plakaten herstellt und druckt. Er druckt mit Jean-Luc Godard „cine-tracts“ (kurze subversive Filme). Der Künstler kreiert gewöhnliche Serien von Zeitzeugnissen. Er macht umweltfreundliche Skulpturen, entwirft Kostüme und Dekors für das Ballett. Fromanger distanziert sich allmählich vom sozialen Engagement, das lange Zeit seine Malerei geprägt hatte und zwar zu Gunsten einer spezifischen oder so gewollten plastischen Ausdrucksweise. Von einer früher militanten, künstlerischen Tätigkeit, kommt er nun zu einer individuellen, hedonistischen Auffassung. Er findet Gefallen an Spuren, Formen und Farben, um ihrer Selbstwillen. Er pendelt heute zwischen Sienna und Paris hin und her.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Non réalisé à ce jour. Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Fromanger, Boulevard des Italiens » Prévert, Jouffroy, Ed. G. Fall, Paris 1971
  • « Tout est allumé », M. Eschapasse & Jouffroy, Centre Pompidou, Paris 1979
  • « L’atelier de la révolution », H. A. Baatsch, Cat, Gal. Isy Brachot, Paris 1989
  • « Gérard Fromanger 1978-79 », coll., ENSM, Ed. du Centre Pompidou, 1992
  • « Gérard Fromanger », Serge July, Ed. Cercle d’Art, Paris, 2002
  • « Gérard Fromanger », Marianne Mathieu, Ed. Ides et Calendes, Neuchâtel, 2004
  • « G. Fromanger - Rétrospective 1962-2005 », B. Ceysson, Somogy Ed. d'Art, 2005
  • « Fromanger », collectif, Somogy Ed. d'Art, 2008
  • « Gérard Fromanger », coll., Ed. Centre Georges Pompidou, 2016
  • « F. : De toutes les couleurs », L. Greilsamer, Temoins de l'Art, Ed. Gallimard, 2018
Lektüre von dem Künstler :
  • « Gérard Fromanger - Dérives », coll. Entretien, Maeght Ed., 2008
  • « Gérard Fromanger », coll. Paroles d'artiste, Fage Ed., 2016
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ FIGURATION NARRATIVE / 1965-1975 / Gilles Aillaud, Sergio Birga, Leonardo Cremonini, Gerard Guyomard, Öyvind Fahlström, Ivan Messac, Antonio Recalcati, Peter Saul, usw.
+ NEUE FIGURATION / 1960-1980 / Gilles Aillaud, Christian Babou, John Christoforou, Leonardo Cremonini, François Jousselin, Maryan S. Maryan, Bernard Recalcati, Gérard Tisserand, usw.
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Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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