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Gerard Eppelé

"Meine Leidenschaft? Das Gedächtnis betrachten . . ."

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Biographievermerke

Der Maler und Bildhauer Gerard Eppele wurde 1929 in Cherbourg am Ärmelkanal geboren. Als Kind lebt er zehn Jahre lang in Marokko. 1942 nach Frankreich zurückgekehrt, besucht er eine Schule mit Schwerpunkt Technik, dann schreibt er sich zweimal für kurze Zeit an der Kunstakademie von Toulouse (1946 und 1948) ein. Er beginnt gleich seinen Weg auf dem Gebiet der Malerei zu suchen. Nach zwei Jahren an der „Ecole Nationale de Tapisseries“ von Aubusson wird er Bühnenmaler und Dekorateur für Filme bei Max Boury und arbeitet für berühmte Regisseure wie Renoir, Autan-Lara oder Bunuel. Seine angeschlagene Gesundheit zwingt ihn, mit dieser Tätigkeit aufzuhören. Er verbringt einige Jahre in einem Lungensanatorium und nutzt diese Zeit, um zahlreiche Zeichnungen, darunter eine Folge von Portraits anderer Patienten, zu machen. Dort begegnet er André Bazin, mit dem er zusammen einen „Cine-Club“ gründet. Nach seiner Entlassung übersiedelt Gerard Eppelé 1959 nach Süd-Ostfrankreich. Im gleichen Jahr lernt er Dubuffet kennen, diese Begegnung wurde für seine künstlerische Laufbahn von entscheidender Bedeutung. Einige Zeit lang wird er sein Assistent. Dieser gibt ihm die Möglichkeit, seine erste Einzelausstellung in der Galerie Chave in Vence („Dessins du moment“ - Aus dem Augenblick entstandene Zeichnungen - „Petit Bal de tetes“ - Kleiner Tanz der Köpfe -) zu machen. Seither hört Gerard Eppelé nicht auf, zu malen, zu zeichnen und sich bildhauerisch zu betätigen. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Frankreich und im Ausland (Deutschland, Ägypten, Schweiz, Belgien, Japan, Italien, England, Norwegen, Schweden, Vereinigte Staaten von Amerika, Kenia usw.) gezeigt. Die Galerie Chave organisierte nicht weniger als acht Ausstellungen des Künstlers zwischen 1959 und 2000, 2006 eine prachtvolle Ausstellung seines Werkes („La pratique de la mélancolie“ - Die Praxis der Melancholie) konnte in der Villa Tamaris in La Seyne/Mer bei Toulon bewundert werden. Außer seiner Arbeit als Bildhauer und Maler bei gleichzeitigem Unterricht in der Villa Arson in Nizza (bis 1992) hat sich der Künstler für graphische Kunst (Radierungen und Lithographien) und wahrscheinlich noch mehr für die Buchillustration interessiert. Dabei hat Gerard Eppelé mit großem Können Werke seiner Dichter- und Schriftstellerfreunde (André Verdet, Titra Reut, Claude Haza, Marie-Agnes Courouble und viele andere) illustriert.Dieser in seinem  Schaffen sehr beständige Künstler, der seinen Weg unbeirrt verfolgt und die modischen Kunsttrends außer Acht lässt, beschenkt uns immer wieder mit emotionalen Beziehungen. Gerard Eppelé erinnert uns gerne daran, dass man die Farbe nur über die Einbeziehung von Schwarz und Weiß erreicht. Qual von Körper und Geist. Er hat ein einmaliges Werk geschaffen, Seine Malsprache ist das Ergebnis des Erfahrungsprozesses eines Bewusstseins, das seiner ganz persönlichen Sicht der Welt entspringt. Bei ihm führt der Malgestus über den empfundenen Schmerz zum klaren Bewußtsein. Gerard Eppelé, der sehr lange in Tourettes/Loup (Alpes-Maritimes) lebte, lebt heute in Arles.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « G. Eppelé - Les yeux fertiles », cat. , Galerie De la Salle, Vence, 1972
  • « G. Eppelé », cat. d'expo., Galerie Jean Briance, Paris, 1978
  • « Gérard Eppelé », cat. d'expo., G. Xuriguera, Galerie J. de Vos, Paris, 1989
  • « G. E. - Gouaches 1959-1989 », cat. d'expo., Galerie Art Système, Genève, 1990
  • « Le Roman-Peinture », cat. d'expo., Gal. La Ferme du Buisson, Noisiel, 1991
  • « Eppelé », cat. d'expo., F. Chave et A. de Maistre, Galerie Chave, Vence, 1994
  • « Eppelé », catalogue d'exposition, Chateau-Musée de Cagnes/Mer, 1998
  • « La pratique de la mélancolie », catalogue, Villa Tamaris, La Seyne/Mer, 2006
  • « G. Eppelé - L'homme singulier », cat. d'expo., Chapelle Sainte-Anne, Arles, 2006
  • « G. E. - Un artiste humaniste », in revue Art et Métiers du livre n°307, mars-avril 2015
Lektüre von dem Künstler :
  • « Eppelé », J. Delobbe, B. Heyligers, Ed. Forum J. Prévert, cat. N°2, 1991
  • « Fabriquer la rage », poème, Ed. Tipaza, Cannes, 2003
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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