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Gérard Schneider

"Die Befreiung der Kunst konnte nur zur Abstraktion führen, Ergebnis einer Notwendigkeit inneren Ausdrucks."

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Biographievermerke

Gérard Schneider wurde 1896 in Sainte-Croix (Schweiz) geboren. Nach Beendigung der Schule in Neuchâtel (Schweiz), kommt er Anfang des ersten Weltkrieges nach Paris und schreibt sich an der „École des Arts Décoratifs“ und dann an der Akademie der Schönen Künste ein. Seine erste Einzelausstellung findet 1920 in Neuchâtel in der „Galerie Léopold Robert“ statt. 1922 übersiedelt er endgültig nach Frankreich. Seine Ausbildung erlaubt es ihm, antike Gemälde zu restaurieren. Seit 1926 wirkt er bei zahlreichen Gruppenausstellungen („Herbstsalon“, „Salon des Indépendants“, „Maisalon“, „Salon des Réalités Nouvelles“) mit. Seine Kunst entwickelt sich und durchläuft bis 1944 mehrere Phasen: Klassisch, figurativ, imaginär, surrealistisch (1937), lyrisch und abstrakt. Er konzipiert monumentale Formen. 1939 begegnet er Pablo Picasso. Zwischen 1941 und 1943 nimmt er an Gurjieffs Unterricht teil. 1946 gehört er zu den in der „Galerie Denise René“ in Paris ausstellenden Künstlern bei der ersten nach dem Krieg stattfindenden Ausstellung „abstrakter Kunst“. 1948 findet er endgültig seinen, vor allem durch Spontaneität gekennzeichnet, künstlerischen Stil. Der Künstler lässt seinem Instinkt freie Bahn, wobei er hauptsächlich darauf achtet, dass die Spuren seiner Spontaneität, die zu seinem Markenzeichen werden, erhalten bleiben. Nach ziemlich unterschiedlichen Anfangserfolgen, setzt er sich endlich durch und nimmt mit Hartung und Soulages einen wichtigen Platz in der zweiten Generation der abstrakten Künstler ein. Im Gegensatz zur geometrischen Abstraktion, reiht sich seine Malerei in das ein, was man gewöhnlich unter lyrischer Abstraktion versteht, zu deren erste Vertreter er gehört. Parallel zu seiner Malerei hat er ein graphisches Werk (Radierungen, Lithographien) geschaffen und einige Bücher illustriert (Robert Ganzo, Eugenio Montale, Eugène Ionesco). Er erhält mehrere Preise, wird in Frankreich und im Ausland ausgestellt. Bemerkenswert ist, dass sein Werk bei der Ausstellung „L’ Art du vingtième siècle“ im „Palais des Beaux Arts“ in Paris (1977) vertreten ist. 1979 wurde er anlässlich des „Herbssalons“ gewürdigt. Er starb 1986 in Paris.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
* « L'œuvre peint sur toile », L. Schneider et P.- G. Persin, Galerie Diane de Polignac & Chazournes, Paris, en cours de réalisation Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Gérard Schneider », M. Brion, Galerie Der Spiegel, Cologne, 1957
  • Gérard Schneider », M. Pobé, Ed. Georges Fall, coll. «le Musée de Poche », 1959
  • « Gérard Schneider », G. Kaisserlian, cat. d'expo., Ed. Gall. San Fedele, 1968
  • « G. Schneider - Construction et devenir », G. Civica d’Arte Mod., Turin, 1970
  • « G. Schneider, oeuvres de 1916 à 1986 », Fondation St-Louis Château d’Amboise, 1992
  • « G. Schneider: oeuvres de 1916 à 1986 », Frederick, M. de la Culture de Nevers, 1993
  • « Schneider : Peintures » J. Orizet, Ed. de La Différence, 1996
  • « Schneider », Michel Ragon, Ed. Expressions contemporaines, 1998
  • « Gérard Schneider, œuvres de 1935 à 1965 », B. Giraud, thèse,Univ. Paris 1, 1998
  • « Gérard Schneider », G. Flaminio, Ed. Galleria Maggiore, 2008
Lektüre von dem Künstler :
  • « Mots au vol », 1974 (Poèmes)
  • « Gérard Schneider, rétrospective », Musée Beaux Arts, Orléans, You Tube, 2013
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ LYRISCHE KUNST, INFORMELLE KUNST, TACHISMUS / 1950-1960 / Jackson Pollock, Emil Schumacher, usw.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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