Arman Fernandez Arman, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier, Graphiken
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Fernandez Arman

"Ich führe den Sinn der globalen Geste ohne Remission oder Gewissensbisse ein."

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Biographievermerke

Arman, das Pseudonym für Fernandez Armand, wurde 1928 in Nizza geboren. Er ist vor Kurzem in New York verstorben (am 22 Oktober 2005). Der Künstler wurde von seiner Begegnung mit Yves Klein im Jahre 1946 geprägt. Zu dieser Zeit studierte er an der „Ècole des Beaux-Arts“ in Nizza. Er studiert 1949 an der „Ècole du Louvre“ in Paris weiter. Er erzeugt zunächst postkubistische Gemälde, die zuerst figurativ, dann abstrakt sind, löst sich aber dann recht schnell von dieser Kunst, die ihm formalistisch erscheint. Im Jahre 1956 kreiert er seine „Briefstempel“, Stempelkissen, die, einmal vervielfältigt, Abdrücke auf der Leinwand bilden, die mit der Tintenfarbe und ihrer Anordnung spielen. Er nimmt Kontakt zu Objekten auf und beginnt sie mit Tinte auf seine Leinwand zu projizieren: Kieselsteine, Eierschalen, Nadeln, usw. Infolge eines Druckfehlers auf einem Ausstellungskatalog, nimmt Arman 1958 sein Pseudonym auf. Nach und nach beginnt Armans Kunst zum Gegenstand selbst zu führen und zu seiner Anhäufung. Es liegen nun Anhäufungen realer Objekte, Abfälle der Gesellschaft, deren Missstände auf diese Art aufgedeckt werden, vor. Die Reihe der „ Poubelles“ („Mülleimer“) erscheint im Jahre 1959. Der Höhepunkt dieser Periode, um das Publikum zu provozieren, wird die Ausstellung „Le Plein“ im Jahre 1960 in der Galerie Iris Clert. Auf Anregung von Pierre Restany unterschreibt Arman 1960 das Manifest des neuen Realismus’ mit, in dem die Erneuerung des künstlerischen Diskurs der sechziger Jahre definiert wird. Diese Jahre werden für den Künstler die, der Akkumulation, der "inclusions" in Glasgestelle oder in Polyester. Sein Erfolg ist riesig. Er interessiert sich seit 1961 für die Zerlegung der Objekte durch Zerschneiden und Zersägen und verwirklicht Überlegungen durch das Erstellen von Bronzen. Arman will die Gesellschaft anprangern, er nimmt „Zerstörungen“ vor, Zerstörung durch Gewalt, Zerstörung durch Feuer (Geigen, Klaviere, Sessel, usw.), die Reste werden in Plexiglasstrukturen zur Schau gestellt. Die „Combustions“ („Verbrennungen“) erscheinen im Jahre 1963. Zwei Jahre später geht seine Kunst auf das Zusammenfügen von mechanischen Teilen über. 1972 nimmt Arman die amerikanische Nationalität an. Die achtziger Jahre werden von monumentalen Werken geprägt. Arman hat abgehackt, hat geschnitten, er hat angehäuft, abgewendet, verbrannt, gebrochen, zerstört, indem er sich mit der Rolle des Zeugen einer Kultur identifiziert hat.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Arman », J. Van der Marck, Abbeville Press, New York,1984
  • « Arman », Pierre Cabanne, La Différence, 1993, réed.1995
  • « Arman », Galerie nationale du Jeu de paume, 1998
  • « Arman », B. Lamarche-Vadel, C. Lambrichs et autre, Ed. de la Différence, 1998
  • « Arman, la liberté en peinture », M. Pleynet, Au même titre, 1999
  • « Arman : la traversée des objets », Tita Reut, Ed. Hazan, 2000
  • « Arman passage à l'acte », Collectif, Ed. Skira, 2001
  • « Africarmania - Arman et l'Afrique », Ed. de la Différence, 2002
  • « Arman ou l'irréalité des choses », Tita Reut, Ed. Gallimard, Paris, 2003
  • « Arman », J.M. Bouhours, cat. d'expo., Ed. Centre Pompidou, 2010
Lektüre von dem Künstler :
  • « Mémoires accumulés d’Arman », entretien avec Otto Hahn, Ed. Belfond, 1992
  • « Complément d'objets », coll. L'art en écrit, Ed. Jannink, Paris, 1996
Website :
www.artsoum.com

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ NEUE REALISMUS / 1960-1970 / Gérard Deschamps, François Dufrêne, Raymond Hains, usw.
+ NIZZA SCHULE / 1965-1975 / Jean-Claude Farhi, Robert Filliou, Roland Flexner, Serge III, Pierre Pinoncelli, usw.
Alle Kunstrichtungen

Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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