Gilioli Emile Emile Gilioli, Graphiken, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier
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Emile Gilioli

"Der große Beitrag der abstrakten Kunst besteht darin, einem klar zu machen, dass die Armut auch eine Art Reichtum ist."

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Biographievermerke

Als Sohn eines Schuhmachers wurde Emile Gilioli 1911 in Paris geboren und zwar, wie Henri Laurens, entlang des Kanal „St. Martin“. Als er drei Jahre alt ist, zieht seine Familie nach Mantua (Italien) um. Dort muss das Kind als Gehilfe in einer Schmiede hart arbeiten. Nach dem ersten Weltkrieg übersiedeln seine Eltern nach Nizza. Obwohl er dort weiterhin in einer Schmiede beschäftigt ist, besucht er Kreise der „École des Arts Décoratifs“ (Kunst- und Gewerbeschule). Mit 17 Jahren arbeitet er bei einem Handwerker, der sich an der Bildhauerei versucht. Mit 19 Jahren, nach bestandener Aufnahmeprüfung in der Akademie der Schönen Künste von Paris, tritt er in das Atelier von Jean Boucher ein. Der Zufall will es, dass er 1939 zum Kriegsdienst nach Grenoble einberufen wird, wo er dem Leiter des Museums der Stadt begegnet, dadurch lernt er die Kubisten kennen und vor allem den Maler Pierre Closon, einer der seltenen französischen Künstler, der die Anfänge der Abstraktion erlebt hat. 1945 kommt er nach Paris zurück. Er freundet sich mit Poliakoff und Deyrolle an und gehört zu der jungen Pariser Schule der Abstraktion. In Frankreich und im Ausland nimmt er an allen Ausstelllungen der jungen Skulptur aktiv teil. 1945 findet seine erste Einzelausstellung statt. Er bekommt sehr früh öffentliche Aufträge, vor allem im Departement Isère. Man muss hervorheben, dass sein Werk von einer bemerkenswerten Einheit geprägt ist, sei es in der Form, in der Materie oder in der Gestaltung. Die Form kreist immer um die Vollkommenheit des Eis’ oder des glatten Kieselsteins, die Materie ist die des Arbeiters, der er immer bleiben wird; Die Ausführung, poliert oder gar geglättet bis zum Spiegelungseffekt, ist die des ehrlichen Malers, dem er immer treu bleiben wird. Gilioli sagt: „Die schönste der Skulpturen, ist der Himmel.“. Er starb 1977 in Paris. Gilioli oder die Suche nach dem Ideal.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

Werkverzeichnissen
*« Gilioli », I. Jianou et H. Lasalle, Arted Ed. d’Art, Paris, 1971 Werkverzeichnissen

Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Gilioli, les grands sculpteurs », Jianou et Lassalle, Arted-Editions, 1971
  • « Gilioli », M. Ragon, Cat., Galerie Veranneman, Bruxelles, 1971
  • « Le monument de la résistance au plateau des Glières », cat., 1976
  • « Gilioli : Sculptures », Cat., Centre G. Pompidou, MNAM, Paris 1979
  • « E. G. - Esculturas », G. Diehl, cat. d'expo., Ed. Museo De Bellas Artes, Caracas, 1981
  • « G. : Tekeningen/Dessins », collectif, cat. , Ed. Stichting Veranneman, Belgique, 1987
  • « Gilioli », collectif, cat. d'expo., Ed. Galerie Sapone, 1987
  • « Emile Gilioli », B. Lorquin et P. Cabanne, Cat., Galerie Dina Vierny, 1988
  • « Emile Gilioli 1911-1977 », P.-L. Rinuy, cat., Ed. Fondation de Coubertin, 1998
  • « Emile Gilioli, sculpteur », T. Dufrêne et M. Pautasso, cat., Ed. Musée Dauphinois, 2007
Lektüre von dem Künstler :
  • « La sculpture, notes et propos », Collection « Le Bien », Robert Morel Ed, 1968
  • « Gilioli par lui-même », cat. d'expo., Ed. Galerie Sonia Zanetacci, 1988
Website :
www.emilegilioli.com

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ PARISERE SCHULE / 1945-1960 / Sehr zahlreiche Künstler haben zur Schule von Paris gehört.
+ NEUE REALITÄTEN / 1946-1956 / Etienne Béothy, Marcelle Cahn, usw.
+ MODERNE SKULPTUR / 1930-1970 / William Kenneth Armiage, Constantin Brancusi, Anthony Caro, Naum Gabo, Pablo Gargallo, Isamu Noguchi, usw.
Alle Kunstrichtungen

Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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