Boumeester Christine Christine Boumeester, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier, Graphiken
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Christine Boumeester

"Ich wünsche mir eine Malerei bar jeglicher Grenzen."

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Biographievermerke

Annie Christine Boumeester, die sehr oft ihre Werken nur mit dem Vornamen Christine signiert, wurde 1904 in Indonesien, in Batavia (heute Djakarta) geboren. Ihre Familie holländischer Herkunft lebt dort seit fünf Generationen. Nachdem sie sich einige Jahre in Sumatra niedergelassen hatte, kehrt sie 1921 endgültig nach Holland (Den Haag) zurück. Von 1922 bis 1924 schreibt sie sich dort an der Kunstakademie ein. Sie erlernt dort die Technik der graphischen Kunst. Sie besteht das Examen als Zeichenlehrerin; Das Unterrichten jedoch, reizt sie nicht. Sie verbringt einige Monate in Südfrankreich (Nizza, 1925), dann besucht sie ein Atelier in Amsterdam, wo sie unter der Leitung des Malers Reuters arbeitet. Nach einigen Reisen, nachdem sie sich auch auf Texel allein niedergelassen, dann später in Deutschland aufgehalten hat, bekommt sie 1935 in Amsterdam in der Galerie „Santee Landweer“ ihre erste Einzelausstellung. Im gleichen Jahr mietet sie sich in Paris ein; Dort begegnet sie dem Maler Henri Göetz, der ihr Mann wird und dessen Leben sie bis zu ihrem Tod teilt. Sie stellt in mehreren Pariser Galerien aus, bekommt auch dort 1937 eine Einzelausstellung. Nach einer kurzen Periode, in der sie sich der fantastischen Kunst widmet, beginnt sie, wahrscheinlich unter dem Einfluss Hans Hartungs, abstrakt zu malen. Sie, als zurückhaltende und doch anziehende Frau, freundet sich mit zahlreichen Malern und Schriftsteller an: Hartung, Kandinsky, Schneider, Gonzalez, Vieira da Silva, Szenès, Breton, Eluard, Ubac, de Stael, Picabia, Picasso, Lam und Arp. Seit 1939 steht sie bei der Galerie Jeanne Bucher unter Vertrag. Bei Kriegausbruch fahren die Götz nach Carcassone im Languedoc; Dort schließen sie sich der belgischen Surrealistengruppe an (Ubac, Magritte, Scutenaire). Das Ehepaar flieht in den Untergrund und arbeitet für den französischen Widerstand. Mit Ubac und Dotremont gründen sie die Zeitschrift "La main à plume“ („Die Hand mit der Feder"). Als sie erfahren, dass sie als Widerstandskämpfer den Deutschen denunziert worden sind, fahren die Götz nach Nizza und schließen sich Picabia, Arp und Magnelli an. Christine Boumeester ermutigt de Stael abstrakt zu arbeiten. Von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zu ihrem Tod sind etwa 40 Ausstellungen unter ihrem Namen zu verzeichnen. Sie stellt regelmäßig in den Pariser Salon aus, illustriert viele Werke, schafft Wandteppiche und Fresken. 1962 übersetzt sie ins Französische den aus dem Jahre 1926 verfassten Artikel "Punkt und Linie zur Fläche" von Kandinsky. 1949 bekommt sie die französische Staatsangehörigkeit. Sie stirbt 1971. Ihre Kunst voll feiner Abstufungen und tiefer schwarzer Töne, mit dem Zweck, zu suggerieren und zu modulieren, fängt vor allem auf die Leinwand die fühlbare Atmosphäre der wahrgenommenen Wirklichkeit.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Portrait de C. Boumeester », Alain Resnais, court métrage, Film Français, 1946
  • « C. Boumeester », F. Picabia, Bachelard & autres, Art de Demain, Instance, 1951
  • « La roue des corps » P. Mayer, ill. C. Boumeester, coll. Instance, PLF, 1955
  • « C. Boumeester, peintures », G. Bachelard, cat., Gal. Kerchache, Paris, 1962
  • « Christine Boumeester », Henri Goetz, Ed. Maeght, Paris, 1968
  • « C. B., 1904-1971 », plaquette d'expo., Chateau-Musée de Cagnes-sur-Mer, 1972
  • « Christine Boumeester », H. Goetz, cat., Ed. Institut Néerlandais, Paris, 1973
  • « C. Boumeester, 1904-1971 », cat. d'expo., Gal. des Saarland-Museums Saarbrücken 1979
  • « C. Boumeester, clandestine de l'art et ...», cat., Musée Fontaine-de-Vaucluse, 1993
  • « Christine Boumeester, Oeuvres sur papier », Ed. Musée PAB, Alès, 1994
Lektüre von dem Künstler :
  • « La femme facile », illust. de C. Boumeester, H. Goetz, Ed. Jeanne Bucher, 1942
  • « Les cahiers de Christine Boumeester », Ed. Coprah, Paris, 1977, (rééd.) 1988
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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