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Antonio Calderara

"Das Nichts malen, die Leere, die das Ganze ist, die Stille, das Licht, die Ordnung, die Harmonie. Das Unendliche."

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Biographievermerke

Antonio Calderada wurde 1903 in Abbiategrasso (Italien) geboren. Er beginnt ein Ingenieurstudium, das er 1925 aufgibt, um sich der Malerei zu widmen. Seine wirklich erste persönliche Ausstellung findet 1929 statt. Calderada ist ein Autodidakt. In seiner ersten Schaffensperiode malt er impressionistisch: Landschaften, Stillleben, die der meditativen Malweise Morandis nahe kommen, Porträts, einige Genreszenen, sakrale Bilder. Sein Stil kennzeichnet sich damals durch stilisierte Formen, einen strengen Aufbau und eine in der Farbigkeit reduzierte Palette. Er bevorzugt oft kleinformatige intimistische Themen.Der Künstler dessen damalige Werke in der Nähe des magischen Realismus anzusiedeln sind, wird ein grosser Erfolg beschieden. Von 1930 bis 1950 versucht er sich in verschiedenen Stilrichtungen.In den Landschaften um den Ortasee, wo  er mehrere Jahre lang wohnte, findet der Künstler schliesslich seinen ihm eigenen Stil. Er malt keine Landschaften oder Stillleben mehr, um eine rein abstrakte Welt zu kreieren, wo die Wirklichkeit nur Schein ist.1959 malt Calderada sein erstes völlig abstraktes Bild. So entwickelt er  eine abstrakte Malweise in Pastelltönen, die an Josef Albers Werke erinnert und auf der Interaktion der Farben basiert. Da Ziffern und Proportionen eine grosse Bedeutung für ihn haben, benennt er seinen geometrischen Ansatz " spazio mentale " (mentaler Raum). Seine Werke zeichnen sich dann durch die Zurückführung auf reine Form, Farbe und Struktur aus. Er freundet sich mit Lucio Fontana, Soto und  Piero Manzoni an. Ab 1959 zeigen seine Ölbilder wie auch seine Aquarelle, - in oft quadratischer Form -, einen auf  Vertikalen und Horizontalen basierenden Aufbau. Seine weitgehend monochrome Farbpalette bringt Licht und einen Raum voller Nuancen , wo Ordnung und Stille herrschen, zum Ausdruck.Calderada wirkt bei zahlreichen Gruppenausstellungen mit: die Biennale von Venedig (1948 und 1956), die Quadriennale von Rom (1948) usw. Unter den sehr vielen Einzelausstellungen seiner Werke sind die vom Stedelijk Museum in Amsterdam (1977), dann nach seinem Tod, vom Düsseldorfer Kunstverein und  vom Wilhelm-Hack Museum in Ludwigshafen (1981 und1882) hervorzuheben. Das  Werk Calderadas, der als der " Morandi der konkreten Malerei " bezeichnet wird, ist im Museum von Grenoble vertreten. 1996 fand eine bedeutende Ausstellung seiner Arbeiten in Genua (Villa Croce) statt.Er starb 1978 in Vacciago am Ortasee.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « 15 disegni di Antonio Calderara », A. Pica, Ed. Del Milione, Milan, 1957
  • « Calderara », Murillo Mendes, cat., Ed. All'Insegna del Pesce d'oro, Milan, 196
  • « Antonio Calderara », catalogue, Galerie Denise René, Paris, 1971
  • « Antonio Calderara », Friedrich W. Heckmanns, Wienland Verlag, 1981
  • « Calderara - Antologica », F. Gualdoni, L. Giudici, cat., Novara, Ed. Mazzotta, 1997
  • « Das Werk Antonio Calderara », Annette Wittboldt, Ed. Olms, 199
  • « Antonio Calderara - Dipinti 1926-1971 », P. Weiermair, Ed. Skira, 2003
  • « Calderara. L’opera astratta », Museo del Paesaggio, Palazzo, Ed. Silvana, 2007
  • « Antonio Calderara 1903-1978 », P. Bacuzzi, L. Caramel, Ed. Skira, 2013
  • « Antonio Calderara », collectif, Ed. Acc Art Books, 2017
Lektüre von dem Künstler :
  • « Racconto di un pittore », G. Lucini, Ed. All'insegna del pesce d'oro, Milan, 1
  • « Calderara in Briefen und Gesprächen », R. Jochims, Ed. Kunsthalle Kiel, 1978
Website :
Keine Website für diesen Künstler bekannt.

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Kunstbewegung

+ KINETISCHE KUNST, OP'ART / 1955-1968 / Nicolas Schöffer (Kybernetische Kunst), Larry Poons, Bridget Riley, usw.
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Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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