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Antoni Tàpies

"Der Materialwechsel bedeutet nichts, wenn er nicht im Dienst eines Inhalts steht."

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Biographievermerke

Antoni Tàpies wurde 1923 in Barcelona (Spanien) geboren. Er studiert gleichzeitig Jura und Kunst (Zeichnen) an der „Académie Valls“ (1943). Ein in Marokko von General Francisco Franco inszenierter Militärputsch verbreitet sich sehr schnell in ganz Spanien und führt zum Ausbruch des Bürgerkriegs. Antoni Tapiès, der gegen den Diktator immer opponierte, wird für immer von den Gräueln des Bürgerkriegs geprägt sein. 1948 ist er Mitbegründer der Gruppe „Dau al Set“ (Die siebte Fläche des Würfels) für deren gleichnamige Zeitschrift er Illustrationen liefert. Er lernt Joan Miro kennen. Nach einer Periode surrealistischer Werke, interessiert sich Tapiès für Philosophie und orientalische Kunst, vor allem für die Kalligraphie. Tapiès verwandelt die diversen, oft ärmlichen Materialien in Kunst. Seine erste Einzelausstellung findet 1950 statt. Der Künstler schließt Farben und Fossilien in Blöcken aus Klebstoff, Sand und Gips ein, die zu Mauern werden, die „Zeugnisse vom Martyrium unseres Volkes ablegen“. Er verwendet Zeitungen, Schnurstücke, um Collagen mit provozierendem sozialen Hintergrund zu kreieren. 1951 begegnet er Braque und Picasso in Paris und entdeckt die informelle Kunst mit Dubuffet und Fautrier, sowie die theoretischen Schriften von Michel Tapié. Gegen Ende der sechziger Jahre, macht er wieder figurative Kompositionen. Das Kreuz wird zu einem immer wiederkehrenden Logo in seinen Arbeiten, Bildern oder graphischen Werken. Seine abgeschabten und eingeritzten Kompositionen drücken weiterhin eine Protesthaltung aus. Spuren zeugen von tiefer, meditativer Haltung. Anfang der achtziger Jahre, macht Tapiès Installationen und beschäftigt sich mit Keramik und Mosaik. Von 1962 an, haben bedeutende Museen Retrospektiven seines Werkes (Hannover 1962, Wien 1968, „Musée d’ Art Moderne“ in Paris 1973, Wanderretrospektiven in den USA 1988, usw.) gezeigt. Er ist auch der Verfasser mehrerer Schriften über die Kunst, wie z. B. „Pràtica de l’art“ (1970), „L’ Art contra l’ Estetica“ (1974). Antoni Tapiès lebte und arbeitete in Barcelona, wo sich seine im Jahre 1984 gegründete Stiftung befindet. Der Künstler ist am 6. Februar 2012 gestorben, er war 88 Jahre alt.

Siehe alle Plakate

Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Antoni Tàpies », L. Alloway, Solomon, Guggenheim Museum, New York, 1962
  • « Tàpies », G. Raillart, Ed Maeght, Paris, 1976
  • « Tàpies », L. Permanyer, Cercle d’Art, Paris, 1986
  • « Conversations, Antoni Tàpies », Barbara Catoir, Ed. Cercle d'art, 1988
  • « Tàpies : Œuvres 1945-1968 », Michel Tapié, Ed. Celiv, 1990
  • « Tapies, la substance et les accidents», Jean Frémon, Ed. Unes, 1991
  • « Tàpies », A. Franske, Cercle d’Art, Paris, 1993
  • « Tàpies ou la poétique de la matière », Jean Frémon et autres, Ed. BNF, 2001
  • « A corps perdu », Jean-Louis Andral, in Empreintes, Ed. Mille Sources, 2004
  • « Antoni Tàpies », Jeremy Roe, Ed. Parkstone, 2006
Lektüre von dem Künstler :
  • « La Pratique de l'Art », Ed. Gallimard, 1994
  • « Oeuvres - Ecrits - Entretiens », Youssef Ishaghpour, Ed. Hazan, 2006
Website :
www.fundaciotapies.com

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+ LYRISCHE KUNST, INFORMELLE KUNST, TACHISMUS / 1950-1960 / Jackson Pollock, Emil Schumacher, usw.
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Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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