Calder Alexander Alexander Calder, Biographievermerke, Kunstgalerie Champetier, Graphiken
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Alexander Calder

"Ein Mobile ist ein Stück Dichtung, das vor Lebensfreude tanzt und erstaunt."

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Biographievermerke

Alexander Calder wurde 1898 in Philadelphia (USA) geboren. Zunächst schreibt er sich für ein Ingenieurstudium ein, dann besucht er Kurse der "Art Students League of New York" (1925). Er hält sich an der "Academie de la Grande-Chaumière" in Paris auf (1926-1927). 1926 kreiert er kleine Tiere und andere Figuren aus Eisendrähten, dann inszeniert er mit ihnen ein Miniaturzirkus auf der Bühne ("Le cirque de Calder"). 1928 ist in New York seine erste Einzelausstellung zu sehen. 1931 stellt "Sandy" Calder zusammen mit "Abstraction Création" aus. Der Künstler entwickelt durch Luft oder durch Motoren in Bewegung gesetzte abstrakte Objekte, die dadurch, ohne Unterlass, zum Drehen gebracht werden. Dabei hängt er schwarze oder farbige Metallfolien auf dünne Stängen , die sich "poetisch" bewegen. Marcel Duchamp gibt ihnen den Namen "Mobiles". Calder denkt sich in den Boden fest verankerte schwarz oder rotfarbige Stalskulpturen aus, die Arp "Stabiles" nennt. Diese abstrakten Formen erinnern an eine Tier- und Pflanzenwelt. Mit der Zeit nehmen "Mobiles" und "Stabiles" immer imposantere Formen an. Calder verwendet Primärfarben und greift auf die Welt der Technik zurück, um sie zu verwirklichen. Bei seinen Gebilden denkt er sich eine Fülle von Varianten aus und bekommt eine große Anzahl öffentlicher Aufträge (Unesco in Paris, Olympisches Stadium in Mexico, usw.). 1952 bekommt Calder den Hauptpreis für Skulpturen bei der Biennale in Venedig. 1974 macht er sich an die Serie der "Crags" heran, in dem er in den Winkeln der Stabiles Mobiles hängt; Er gestaltet auch "Critters", das sind schwarze Stabiles, die Schatten menschlicher Formen andeuten. Diese Produktion wird von einem bedeutenden Werk begleitet; Des öfteren sind es sehr farbige Radierungen und Lithographien. Sein sehr innovatives und poetisches Werk, in dem er mit Genialität eine Brücke zwischen Abstraktion und Heraufbeschwören der Natur herstellt, macht aus ihm einen der größten Objektgestalter des zwanzigsten Jahrhunderts. Er starb 1976 in New York.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Calder », Fondation Maeght, 1969
  • « Calder’s Universe », Whitney Museum, New York, 1976
  • « Alexander Calder : Sachè e Roxbury 1961-1965 », E. Mulas, Ed. St. Milas, 1982
  • « Calder intime », D. Marchesseau, Solange Thierry, 1989
  • « Alexander Calder - Die grossen Skulpturen. », D. Abadie et P. Hulten, Ed. Cantz, 1993
  • « Alexander Calder », J.M. Marter, University Press, Cambridge, 1997
  • « Alexander Calder, 1898-1976 », Collectif, Ed. National Galleryof art, 1998
  • « Alexander Calder, les années parisiennes : 1926-1933 », collectif, Ed. C. Pompidou, 2009
  • « Alexander Calderbäume », collectif, Fondation Beyeler, Ed. Hatje Cantz, 2013
  • « Alexander Calder : performing sculpture », A. Smith et A. Coxon, Ed. Tate pub., 2015
Lektüre von dem Künstler :
  • « Calder, autobiographie », Maeght Editeur, 1972
Website :
www.calder.org

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ ABSTRAKTION-KREATION / 1931-1938 / Etienne Béothy, Frantisek Kupka, Piet Mondrian, Sophie Taeuber-Arp, Georges Vantongerloo, etc.
+ MODERNE SKULPTUR / 1930-1970 / William Kenneth Armiage, Constantin Brancusi, Anthony Caro, Naum Gabo, Pablo Gargallo, Isamu Noguchi, usw.
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Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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