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Bewegungen der Kunst

IMPRESSIONISMUS

1855-1890

Zu Beginn der 1860-er Jahre verbinden sich junge Künstler mit Claude Monet. Alle empfinden sie die klassische, akademische Kunst, wie sie noch gelehrt wird, als überholt und beginnen in der freien Natur zu malen. Sie versuchen die flüchtigen Momente der Atmosphäre einzufangen, sie entwickeln eine neue Sicht auf die Landschaft, auf das Licht und auf seine Effekte. Die jungen Künstler werden rundherum angefeindet, als „Schmierfinken“ bezeichnet und der Zugang zu den öffentlichen Salons wird ihnen verwehrt. Damit bleibt ihnen nur, sich in ihren privaten und freien Ateliers zu versammeln, sich im Café Guerbois zu treffen um sich auszutauschen und, mangels Anerkennung, in der Misere zu leben. Aus dieser Situation heraus beschliessen diese Künstler im Jahre 1874 ihre erste eigene Ausstellung im Atelier des Fotografen Felix Nadar zu organisieren und darauf folgen sieben weitere bis zum Jahre 1886. Die Künstlerbewegung zeigt Erfolg, beginnt die alten ästhetischen Empfindungen aufzubrechen und findet auch bei ausländischen Künstler zunehmend Anhängerschaft Der Impressionismus beginnt sich zu etablieren und setzt Zeichen in der Landschafts- besonders in der französischen Landschaftsmalerei. Die Suche nach neuer farblicher Empfindung, nach der Natur, nach modernen Zeiten und das Bedürfnis sich mit Malerkollegen auszutauschen veranlasst die Künstler vermehrt auch Reisen zu unternehmen. Der Impressionismus ist einer friedlichen Welt zugewandt, der weder die sozialen, noch die ökonomischen oder politischen Schwierigkeiten seiner Zeit reflektiert.
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Die Bewegungen der Kunst im XX. Jahrhundert

Chronologie

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