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Roberto Matta

"Wir brauchen Wände wie nasse Betttücher, die sich verformen und unsere psychologischen Ängste auffangen."

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Biographievermerke

Roberto Sebastian Antonio Matta Eschaurren wurde 1909 in Chiloe (Chile) geboren. Er stammt aus einer begüterten Familie unf studiert Architektur an der Universität von Santiago (Chile); Nach bestandener Prüfung, bekommt er 1931 sein Diplom in dieser Sparte. Er kommt nach Europa, bereist viele Länder, wird für einige Zeit in Paris ansässig und arbeitet dort im Atelier von Le Corbusier, dann fährt er nach London und ist bei Walter Gropius und bei Moholy-Nagy tätig. Er begegnet Henry Moore und Magritte. Er begeistert sich für Duchamps Werk, das er in den „Cahiers d’ Art“ entdeckt und für Esoterik. Er ist für den Surrealismus empfänglich. Matta zeichnet immer mehr; Seine Eigenschaft, Formen im Raum zu entwerfen, seine natürliche Geschicklichkeit, seine verblüffende und immer wache Fantasie, sind damals schon symptomatisch für sein Werk. Er begegnet Dali, der ihn bei André Breton einführt. Dieser charmante, stets in weiß gekleideter, junger Maler, ist ein Prokateur per Exzellenz. Die surrealistische Gruppe nimmt ihn sofort auf. 1938 fängt er an zu malen und im selben Jahr beteiligt er sich an der internationalen Ausstellung des Surrealismus’. 1940 wandert er nach New York aus; Dort trifft er wieder auf Breton und auf viele Surrealisten, lernt Marcel Duchamp kennen und wirkt bei mehreren Zeitschriften mit. Nach Paris zurückgekehrt, malt er wieder, entwirft Bühnenbilder, wird 1948 aus der surrealistischen Gruppe, die ihn elf Jahre später wieder aufnimmt, ausgeschlossen. Von 1949 bis 1954 wohnt er in Rom, dann teilt er seine Zeit zwischen Frankreich und Italien auf, wobei er zwischenzeitlich Besuche in Nord- und Südamerika, sowie in Kuba abstattet. Da er 1974 bei den, nach Allendes’ Sturz stattfindenden, Kundgebungen mitwirkte, wird er aus Chile ausgebürgert. Er, der vor allem Wege ebnet, der Maler der Träume und der inneren Bewegtheit, ist in den berühmtesten Museen der Welt vertreten; Die Liste der Ausstellungen seiner Werke ist weit davon entfernt, abgeschlossen zu sein. Roberto Matta starb 2002 in Civitavecchia, in der Nähe von Rom.

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Die Kunst und die Künstler stellen sich zur Schau : Manifeste, Galerien, Museen, Einzel oder Gruppenausstellungen. An den Wänden, in den Schaufestern, brav oder rebellisch, die Plakate warnen, argumentieren, zeigen. Einige wurden von den Künstlern selbst für bestimmte "events" kreiert, andere, schmucklos zeigen nur Buchstaben. Einige wurden als Lithographien gedruckt, die meisten sind einfache Offsetreproduktionen Es gibt viele Liebhaber, die gern diese rechteckigen Kunstdarbietungen, auf glänzendem oder mattem Papier, sammeln, ob monochrom oder vielfarbig, wortreich oder fast stumm. So werden weiter unten die Plakate (in französisch oder in einer Fremdsprache), die wir ihnen vorstellen, zusammengetragen ; sie dienen der Würdigung der auf unserer Website (327) zu sehenden Künstlern. Unter ihnen gibt es welche, denen ein Plakat noch fehlt; hier werden sie durch einen Ausstellungskatalog oder eine Zeitschrift ersetzt. Wir freuen uns auch mit dieser Rubrik, mythische Galerien wie Denise René, Louis Carré, Claude Bernard, Bernheim Jeune, Maeght, Pierre Loeb und viele andere unsere Reverenz zu erweisen.

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Werkverzeichnissen

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Bibliografische Spuren

Lektüre über den Künstler :
  • « Sur Matta », M. Fardoulis-Lagrange, Belfond, Paris, 1969
  • « Roberto Matta », Dominique Bozo, MNAM, Paris, 1985
  • « Matta : entretiens morpholgiques », Sistan, Lugano, 1987
  • « Matta », Wieland Schmied, Wasmuth Verleger, 1991
  • « Matta - Corpo a corpo », Giuliano Briganti, Ed. Feltrinelli, 1993
  • « Masson et Matta : les deux univers », O. Paz, Yokohama Museum of Art, 1994
  • « L'occhio è la finestra », collectif, cat. d'expo., Galleria Maggiore, 2002
  • « Matta 1911-2011 », collectif, cat. d'expo., Ed. IVAM, Valencia, 2011
  • « Matta Sculpture », A. Calarota, F. Gualdoni, cat. d'expo., Silvana Ed., 2015
  • « Matta - in the 1950' and 1960 ' », M. Sawin, PaceWildenstein Ed., 2016
Lektüre von dem Künstler :
  • « Entretiens sur le surréalisme et la révolution », F.C. Toussaint, Juin 1966
  • « Les yeux du cosmos - Entretiens avec R. M. », E. Carrasco, Manuella Ed., 2013
Website :
www.artcyclopedia.com/artists/matta

Mehr . . . :


Kunstbewegung

+ SURREALISMUS / 1924-1969 / Marcel Duchamp, Dora Maar, Kurt Schwitters, Taro Okamoto, Antonio Berni, usw.
+ ATELIER 17 / 1927-1965 / Anton Prinner, Mauricio Lasansky, Jacques Lipchitz, Mark Rothko, usw.
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Sehen und entdecken

Weiter schien es mir für Sie nützlich, dass ich Ihnen, nebst den Werken, die wir zur Zeit im Angebot haben, noch ein paar weitere Arbeiten von der Künstler. zeige und vorstelle, die heute zwar verkauft sind, unlängst aber zu unserem Inventar gehört haben. Diese Seite erlaubt es vielleicht dem einen oder anderen das Werk zu einem Titel, oder aber den Titel zu einem Werk gefunden zu haben. Vielleicht konnte er aber einfach nur Zusätzliches im Werk von der Künstler, entdecken.

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