Im Gedächtnis . . .
Portrait de Esteve Maurice
"Je mehr ich in die Leinwand hineinprojiziere, desto mehr Autorität gewinnt sie!"
Bibliografische Spuren
Lektüre über den Künstler
« Estève », P. Francastel, Ed Flammarion, Paris, 1956
« Estève », J. E. Muller, Ed Hazan, Paris, 1974
« Rétrospective », J. Leymarie & Y. Peyré, Grand Palais, Paris, 1986
« Donation de Monique et Maurice Estève », Musée de Bourges, 1990
Lektüre von dem Künstler
« Hommage à Maurice Estève », XXème siècle, 1975
Sachkatalog(e)
Estève, l’oeuvre gravé », M. Prudhomme-Estève & H. Moestrup, Ed. Forlaget Cordella, Copenhague, 1986
*« Estève, la donation », M. Prudhomme-Estève, Ed. Musée de la ville de Bourges, 1990
*« Estève, catalogue de l’oeuvre peint », R. Maillard & M. Prudhomme-Estève, Ed. Ides et Calendes, Neuchâtel, 1995
Website
Von der Galerie bereits verkaufte Werke

Estampe, lithographie, gravure, Esteve Maurice

Letzte Aktualisierung :
Kurzer Blick auf . . .
Anne-Marie Guerchet-Jeannin
Liebhabereien
Gris Juan
Ausstellung
Gleizes Albert
siehe die Werke für :

 

Esteve Maurice
Einige Biographievermerke ...

Graphik, Litographie, Radierung, Zeichnung ...
Graphiken, Lithographien, Radierungen, Zeichnungen

NICHT BILDLICHE KUNST /1942-1975 / Charles Lapicque, etc.
PARISERE SCHULE /1945-1960 / Jean Degottex, Georges Mathieu, Nicolas de Staël, etc.




 
Affiche d'exposition Esteve Maurice 
  Einige Biographievermerke . . .
Esteve Maurice dans son atelier
Plakat / Maurice Estève in seinem Atelier


Siehe alle Plakate


Maurice Estève wurde 1904 in Culan (Frankreich) geboren. Er verbringt den wesentlichen Teil seiner Kindheit bei seinen Großeltern in seinem Heimatdorf. Seine Leidenschaft für die Kunst erwacht sehr früh, denn man sagt, dass er als kaum Achtjähriger häufig zeichnete. Mit zehn Jahren entdeckt er Paris, Le Louvre, Delacroix, Corot und Courbet; Ein Jahr später beginnt er zu malen. Er fühlt sich dazu berufen und wird dabei, im Gegensatz zu seinem Vater, von seiner Mutter unterstützt. Erst neunzehnjährig verlässt er Paris und fährt für ein Jahr nach Spanien, wo er ein Atelier zur Herstellung von Tüchervorlagen leitet.


Nach Frankreich zurückgekehrt, widmet er sich ganz der Malerei, wobei er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. 1930 ist er endlich in der Lage, sein erstes eigenes Atelier einzurichten. Eine im selben Jahr stattfindende erste Ausstellung findet keinen Anklang. Er muss fast zwanzig Jahre warten, um wieder ausgestellt zu werden.

Als Autodidakt steht er eine Zeit lang unter dem Einfluss der Pariser Surrealisten (1927 bis 1929); Er bewundert Braque, verehrt Cézanne über alles (1942 malt er ein „Hommage“ (Huldigung) für diesen Maler) und zögert lange, bevor er sich zwischen figurativer und abstrakter Kunst entscheidet. Unter dem Einfluss von Matisse, Bonnard oder Jacques Villon, Maurice Estève fand schnell seine Farben. Die Entscheidung fällt zu Gunsten der Letzteren, obwohl er immer derartige Bezeichnung für seine Kunst abgelehnt hat; Er lässt ja austarierte Formen durch leuchtende Farben vibrieren.

1987 findet seine Kunst durch die Gründung eines Museums im „Hôtel des Èchevins“ in Bourges (Frankreich), dem er zwei Jahre zuvor eine Schenkung hundertfünfundzwanzig seiner Werke gemacht hatte, volle Anerkennung. Von vielen Fachleuten wird er als einer der größten Maler seiner Zeit angesehen, da er ein bewundernswerter Zeichner, Aquarelllist und außergewöhnlicher Graphiker war (seine erste Lithographie wurde 1955 bei „Mourlot“ gedruckt). Die Collage nimmt auch bei ihm einen ernst zu nehmenden Platz ein.


Sowohl in Frankreich, als auch im Ausland sind seine Einzel und Gruppe- nausstelllungen äußerst zahlreich. 1948 war seine erste Retrospektive in der „Galerie Louis Carré“ in Paris zu sehen. 1998 stellt ihn dieselbe Galerie immer noch aus. Kürzlich hat die „Galerie Claude Bernard“ seinen Werken eine hervorragende Ausstellung gewidmet.








Estève kann man eher als nicht-figurativ, statt als abstrakt bezeichnen. 2001 starb er in seinem Geburtsort Culan.