Im Gedächtnis . . .
Portrait de Michaux Henri
"Alles wagen, bis zum Exzess. Alles bis zum Äußersten bringen."
Bibliografische Spuren
Lektüre über den Künstler
«H. Michaux» R. Bertelé, Ed. P Seghers, col. « Poètes d'aujourd'hui » Paris 1957
«Michaux», Robert Bréchon, Gallimard, coll. «La Bibliothèque idéale», Paris 1959
«Henri Michaux», A. Jouffroy Ed. G. Fall, coll. «Le Musée de Poche», Paris 1961
«Henri Michaux», Jean-Pierre Martin, Gallimard, Paris, 2004
Lektüre von dem Künstler
« Poteaux d’angle », Ed. Gallimard, Paris, 2004
Sachkatalog(e)
Les estampes, 1948-1984 », R. M. Mason, Ed. Cabinet des Estampes du Musée d’art et d’Histoire et P. Cramer, Genève, 1997
Website
Von der Galerie bereits verkaufte Werke

Estampe, lithographie, gravure, Michaux Henri

Letzte Aktualisierung :
Kurzer Blick auf . . .
Tanagra
Liebhabereien
Picasso Pablo
Ausstellung
Gleizes Albert
siehe die Werke für :

 

Michaux Henri
Einige Biographievermerke ...

Graphik, Litographie, Radierung, Zeichnung ...
Graphiken, Lithographien, Radierungen, Zeichnungen

SURREALISMUS /1924-1969 / Oscar Dominguez, Marcel Duchamp, René Magritte, Yves Tanguy, etc.
LYRISCHE KUNST, INFORMELLE KUNST, TACHISMUS /1950-1960 / Jean Degottex, Georges Mathieu, Jackson Pollock, Emil Schumacher, Emilio Vedova, etc.


timbre postal de Michaux Henri
Stempelstudie / MChampetier Siehe alle Stempel



 
Affiche d'exposition Michaux Henri 
  Einige Biographievermerke . . .
Michaux Henri dans son atelier
Plakat / Henri Michaux


Siehe alle Plakate


Henri Michaux wurde in Namur (Belgien) geboren. Er verbringt seine Kindheit in Brüssel. Während er die Juristenschule besuchte, wollte er Priester werden, dem Wunsch seines Vaters folgend, beginnt er jedoch 1919 ein Medizinstudium, das er schnell abbricht, um zur Marine zu gehen. Er ist ein von existenzieller Angst geplagter Jugendlicher; Seine ersten literarischen Versuche sind von der Lektüre Tolstois und Dostoievskis geprägt. Nachdem er Lautréamonts Werke gelesen hat, fängt er 1922 wirklich an zu schreiben.














1925 begegnet er in Paris Paul Klee, Max Ernst und Giorgio de Chirico und parallel zu seiner literarischen Tätigkeit, beginnt er sich für Malerei und graphische Kunst zu interessieren. Zwischen 1927 und 1937 macht er viel Reisen (Asien, Südafrika). Er schreibt, zeichnet, malt. Er stellt 1937 in Paris zum ersten Mal aus; Seine graphische Tätigkeit läuft der literarischen Produktion den Rang ab.




Sein Leben lang widmet sich Michaux genauso den Aquarellen wie der Zeichnung, der Gouache wie der Tusche oder gar der graphischen Kunst. Von nun an interessiert sich der Künstler-Schriftsteller für die, in seinen Werken oft verwendete Kalligraphie. In den fünfziger Jahren experimentiert er mit Halluzinogenen, vor allem mit Meskalin. Diese Erfahrungen beeinflussen seine Kunst und seine Schriften. Diese Schaffensperiode wurde zunächst durch eine Ausstellung in der „Galerie La Hune“ (1956) und dann durch zwei bedeutende andere im „Palais des Beaux-Arts“ (Brüssel) und in Frankfurt am Main (1959) honoriert.














Sein Werk wird sehr oft dem Surrealismus zugeordnet, obwohl er der Gruppe nie angehörte. Michauxs Produktion bleibt immer gegenständlich, trotz einer eindeutigen Tendenz zur Abstraktion. Die Absicht des Künstlers ist nicht die, der Welt den Rücken zu kehren, sondern ihre bewusste Wahrnehmung zu erhöhen. Henri Michaux gehört zu den zur Ausstellung „L’ envolée lyrique - Die lyrischen Exkurse“ (Paris, 1945-1956) versammelten Künstler, die 2006 im „Musée du Luxembourg“ (Paris) gezeigt wurden.

Henri Michaux starb 1984 mit 85 Jahren in Paris.